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Mythos #FPS-03: “Unkosten”

🇩🇪 „Wer zahlt die Folgekosten für Erkrankungen und psychische Schäden nach der Legalisierung von Cannabis und anderen Drogen?“:

Die Solidargemeinschaft bezahlt bereits die Kosten, während die Gewinne an die organisierte Kriminalität gehen. Generell sinken nach der Legalisierung eher die Gesundheitskosten, da Streckmittel, Polizeigewalt etc. wegfallen, aber die Konsumprävalenz (Messgröße) recht konstant bleibt. [1].
Alternativer Text:
Folgekosten für Erkrankungen und psychische Schäden tragen dann wie aktuell die Steuerzahler, mit dem Unterschied, dass die Legalisierung Erkrankungen und Schäden reduziert und minimiert. Wir alle tragen aktuell die Kosten für Schäden wegen Streckmitteln, kommend von der Prohibition. [2].

🇬🇧 „Who pays the follow-up costs for illness and psychological damage after the legalization of cannabis and other drugs?”:

The community of solidarity already pays the costs, while the profits go to organized crime. In general, healthcare costs tend to fall after legalization, since cutting drugs, police violence, etc. are eliminated, but the consumption prevalence (measured variable) remains fairly constant.

Alternative text:

As is currently the case, taxpayers will bear the follow-up costs for illnesses and psychological damage, with the difference that legalization reduces and minimizes illnesses and injuries. We are all currently bearing the cost of damage caused by extenders, coming from Prohibition.


Verweise:

  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Die Solidargemeinschaft bezahlt ...” https://twitter.com/docsteinmetz/status/1514514458965688322 (14.04.2022).
  2. Anonym: “Folgekosten für Erkrankungen und psychische Schäden” https://twitter.com/ziwilzolipei/status/1513138273161551872 (10.04.2022).

Erstellt am: 14.04.2022,
Bearbeitet: 20.11.2022.

Schlagworte: Geld, Aufwand, Aufwendung, Aufwendungen, Ausgaben, Kapital, Kapitalaufwand; Reinheit. Qualität; Beimischungen, Zusatzstoffe, Verunreinigungen; Strafverfolgung, Verfolgung; Substanzen.

Mythos #RG-6: "Signale"

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:
„Eine politische Veränderung für Cannabis wäre »das falsche Signal«.“
Diese epische Aussage, die immer wieder von vielen Kritikern verwendet wird, besagt, dass die Drogen-Prohibition entgegen ihrer menschlichen und wirtschaftlichen Verluste weitergeführt werden müsse, da das Eingeständnis ihres Scheiterns zu Schwierigkeiten führen würde. Dass die Verantwortlichen der Prohibition »signalisieren« würden, sie hätten aus ideologischen Motiven nichts als Schäden und Unkosten verursacht, trifft so betrachtet zu.
Wie wäre es in diesem wichtigen Feld der Gesundheits-, Innen-, Rechts-, Wirtschafts- und Finanzpolitik mit faktenorientierter Politik statt mit »Signalfeuer«?
Erweitert:
Es wäre das richtige »Signal«, einzugestehen, dass der bisherige Weg ein Irrweg und die Kriminalisierung de facto Unrecht war.

🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

„Policy change for cannabis would »send the wrong signal«.“
This epic statement, used again and again by many critics, states that drug prohibition must continue despite its human and economic losses, because admitting its failure would lead to trouble. Viewed in this way, it is correct that those responsible for Prohibition would "signal" that they had caused nothing but damage and expenses for ideological motives.
How about fact-based politics in this important field of health, domestic, legal, economic and financial policy instead of "signal fire"?
Advanced:
It would be the right "signal" to admit that the previous path was wrong and that criminalization was de facto wrong.
Verweise:
Erstellt am: 26.07.2022,
Bearbeitet: 08.10.2022.

Schlagworte: 
Nebelkerze (Scheinargument); Zeichen setzen; Paradigmenwechsel, Veränderungen in Denkweisen und Sichtweisen; Bestimmung, Bestimmungen; Herrschaft, Macht; Substanzen.

Mythos #74: “Polizei“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Die Drogen da draußen haben sich verändert, sie sind jetzt reiner, stärker und gefährlicher, – sie sind tödlich.“

Jedes Jahr macht die Polizei diese übertriebenen Proklamationen, bzw. öffentliche Bekanntmachungen, dämonisiert verbotene Drogen, schürt Angst und sucht Unterstützung für härtere Maßnahmen – und das seit Jahrzehnten.

Tatsächlich behauptete die US-Polizei im Jahr 1906, dass Kokain den Schwarzen Menschen übermenschliche Kraft verschaffte, und wollte schwerere Handfeuerwaffen, um die Drogen verrückten Schwarzen mit hohem Kokainkonsum zu stoppen.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“The drugs out there have changed, they are now purer, more powerful and more dangerous, – they are lethal.”

Every year police make these exaggerated proclamations, demonising banned drugs, fuelling fear and seeking support for tougher action – it’s been going on for decades.

Indeed, back in 1906 US Police claimed cocaine provided Black people with super-human strength and wanted heavier calibre handguns to stop the drug crazed Black person high on cocaine.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

{None Twitter-Tweet}.

Verweise:

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 28.04.2022.

Schlagworte: Stigmatisierung, Stigmata; Brandmarkung; Rassismus; Politik; Polizei, Polizisten, Exekutive, Ordnungshüter; Organisation; Potenter, Potenz, Stärke; Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

Mythos #61: “Entwicklung”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Drogengesetze sind veraltet und müssen geändert werden.“

Unwahr – Es ist nicht so, dass die Drogengesetze veraltet sind, sie waren zu keiner Zeit für ihren Zweck geeignet. Sie wurzeln in Propaganda, Mythen und Lügen, und wir müssen dies verstehen, um neue Drogengesetze zu entwickeln, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, mit Richtlinien, die die Schadensminderung (Harm-Reduction) fördern und die Menschenrechte schützen.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogengesetze sind unmodern und sollten korrigiert werden.“

Falsch. Sie waren zu keiner Zeit zweckmäßig. Sie wurzeln in Täuschung, Mythen und Unwahrheiten, und wir müssen dies begreifen, um neue Drogengesetze zu entwerfen.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Drug laws are outdated and need changing.”

Untrue – It’s not that drug laws have become outdated, they have never been fit for purpose at any time. They are rooted in propaganda, myths and lies and we need to understand this in order to develop new drug laws rooted in scientific evidence with policies that promote harm reduction and protect human rights.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Drug laws are outdated and need changing.”

Untrue. They have never been fit for purpose at any time. They are rooted in propaganda, myths and lies and we must understand this in order to develop new drug laws. [13.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 17.04.2022.

Schlagworte: Gesetze, Regelungen, Bestimmungen; Prohibition, Verbote; Menschenwürde, Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit; Substanzen.

Mythos #59: “Regulierungen“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Drogen sind gefährlich, deshalb brauchen wir Regulierungen.“

Verbotsargumente zu übernehmen, um Menschen zur Entkriminalisierung oder Legalisierung zu bewegen, dient nur dazu, Mythen und Fehlinformationen zu verewigen. Drogen sind allgemein nicht gefährlich, sie variieren stark und können nicht so in einen Topf geworfen werden.

Was wir sagen können, ist, dass die Durchsetzung des Verbots den Drogenkonsum gefährlich gemacht hat.

Seien Sie vorsichtig, denn die Regulierung kann so streng sein, dass es sich tatsächlich um ein neues Verbot handelt.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogen sind unsicher, deshalb brauchen wir eine Regulierung.“

Verbotsbegründungen zu adoptieren, um Menschen zur Entkriminalisierung, Legalisierung oder Reform zu bewegen, dient nur dazu, Mythen und Desinformation zu verstärken. Drogen sind per se nicht unsicher, und die Risiken sind sehr unterschiedlich.

Was wir sagen können, ist, dass die Verwirklichung des Verbots den Drogenkonsum unsicher gemacht hat, obwohl dies nicht anders gewesen wäre.

Wir müssen uns davor hüten, zu einfach nach Regulierung zu fordern, denn einige Formen der Regulierung können so streng sein, dass sie effektiv Prohibition 2.0 sind.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Drugs are dangerous, that’s why we need regulation.”

Adopting prohibition arguments, to draw people towards decriminalization or legalization, only serves to perpetuate myths and misinformation. Drugs are not dangerous per se, they vary widely and cannot be lumped together like this.

What we can say is that prohibition enforcement has made drug use dangerous.

Beware because regulation can be so strict, it is effectively a new prohibition.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Drugs are dangerous, that’s why we need regulation”

Adopting prohibition arguments to draw people towards decriminalisation, legalisation or reform, only serves to reinforce myths and misinformation. Drugs are not dangerous per se, and risks vary widely. [12.11.2021,Twitter].

What we can say is that prohibition enforcement has made drug use dangerous, when it wouldn't have been otherwise. We need to beware too simply calling for Regulation, because some forms of regulation can be so strict, they are effectively Prohibition 2.0. [12.11.2021,Twitter].

Verweise:

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 03.06.2022.

Schlagworte: Gesetze, Rechtsverordnung, Regelungen; Bestimmung, Bestimmungen; Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

Mythos #51: “Werdegang”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Menschen wachsen aus dem Drogenkonsum heraus.“

Obwohl es Beweise dafür gibt, dass Menschen aus kriminellen Aktivitäten herauswachsen, birgt der Konsum verbotener Drogen strafbare Risiken.

Wenn es also in einem späteren Alter zu einer Abkehr von »illegalen« Drogen kommt, ist es nicht unbedingt der Fall, dass die Menschen „aus Drogen herauswachsen“. Vielleicht lernen sie jedoch im Laufe der Zeit, die damit verbundenen kriminellen Vereinigungen zu vermeiden.

Es gibt keine Beweise, dass Menschen aus dem Konsum der »legalen« Drogen Alkohol, Tabak und Koffein herauswachsen.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Menschen reifen aus dem Konsum von Drogen heraus.“

Es gibt kein Nachweis dafür, dass Menschen aus dem Konsum von Alkohol, Tabak und Koffein herauswachsen. Verbotene Drogen beinhalten kriminelle Risiken, also wachsen die Menschen vielleicht aus dem Ärger heraus, strafbare Risiken einzugehen.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“People grow out of taking drugs.”

While there is evidence that people grow out of criminal activity, the use of prohibited drugs involves criminal risks, so if there is a shift away from illegal drugs at a later age it’s not necessarily the case that people are “growing out of drugs”, but perhaps, over time, they learn to avoid the associated criminal associations.

There is no evidence people grow out of using the drug's alcohol, tobacco and caffeine.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“People grow out of taking drugs.”

There is no evidence people grow out of using alcohol, tobacco and caffeine. Prohibited drugs involve criminal risks, so maybe people grow out of the hassle of criminal risk taking. [12.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 11.04.2022.

Schlagwörter: Wagnis, Wagnisse; Gefahr, Gefährdung; Mafia, Organisierte Kriminalität, OK.