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Mythos #RG-4: “Einstieg”

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:
„Cannabis ist eine Einstiegsdroge.“ [1].
Es ist so wie, wenn man sagen würde: Cannabis ist als Substitutionsmittel nicht geeignet, da es eine Droge ist, die eine neue Sucht fördert[#MIX-07].
Ohne dass nur einer einzigen Studie ein Nachweis gelungen wäre, wurde und wird das immer wieder so gesagt. Sowohl die unbegründete Erfindung der „Flashbacks“ als auch die Erwähnung der „Einstiegsdroge“ stellen die beliebtesten Aussagen aller Cannabis-Verbotsbefürworter dar, insbesondere die der konservativen Katholiken.
Dabei haben etliche der Erwachsenen schon Erfahrungen mit Cannabis gemacht, andere (verbotene) Drogen werden jedoch nur von weniger als ein Prozent der Nutzer konsumiert. Nicht einmal der zuvor häufig gerauchte Tabak wird als Einstieg, der zum Konsum anderer Substanzen verleitet, beschrieben. Auch Substanzen, wie Kaffee, Alkohol und anderen wird dieses komischerweise nie nachgesagt, es sei ein Einstiegsmittel.
In Begründungsnot wird von Verbotsbefürwortern gern gesagt, dass der illegale Cannabis-Markt auch andere Drogen bereitstellen und damit zu deren erhöhter Verfügbarkeit beitragen würde. So werden wieder die Folgen der Prohibition zu Rechtfertigungen der Verbote gedeutet. Es wird von denen nie gesagt, es sei problematisch, dass in Supermärkten neben dem Bier auch häufig hochprozentiger Schnaps verfügbar sei.
In den Niederlanden gibt es, übrigens erfolgreich, Coffeeshops und in Spanien die Cannabis-Sozial-Clubs (CSC) – größere Konsum-Probleme als in Deutschland bestehen dort aber auf keinen Fall deswegen.
Anmerkungen:
“Mit der gleichen Logik kann man natürlich sagen, dass Muttermilch eine Einstiegsdroge ist, denn die meisten jenigen, die auch später Heroin genommen haben, haben vorher auch Muttermilch zu sich genommen.“ [2]. 
Aller erste Einstiegsdroge ist also die Muttermilch, dann kommt der Umstieg auf den gefährlichen Schnuller! Manche lutschen auch noch Ewigkeiten nach der Schnuller Ära den Daumen als dritte Droge...
Studien zeigen sogar, dass Cannabis eine „Ausstiegsdroge“ und keine „Einstiegsdroge“ ist. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Menschen oft andere Substanzen konsumieren, bevor sie jemals Cannabis konsumieren, darunter Alkohol, Tabak und Arzneimittel. – So wird berichtet, dass durch Cannabis-Konsum sich das Verlangen nach einigen Stimulanzien verringern kann. Bei Alkoholikern wird auch immer wieder beschrieben, dass Cannabis hilfreich beim Ausstieg aus dem Alkoholismus sein kann. Ähnlich verhält es sich auch bei manchen Tabak-Konsumenten.

    🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

    „Cannabis is a gateway drug.“ [1].
    It's like saying:  “Cannabis is not suitable as a substitute because it is a drug that promotes a new addiction[#MIX-07].
    Without a single study having been able to provide proof, this has been and is said again and again. Both the unfounded invention of 'flashbacks' and the mention of the 'gateway drug' represent the most popular statements of all cannabis prohibition advocates, especially conservative Catholics.
    A number of adults have already had experience with cannabis, but other (banned) drugs are used by less than one percent of users. Not even the previously frequently smoked tobacco is described as a starting point that tempts people to consume other substances. Strangely enough, substances such as coffee, alcohol and others are never said to be a gateway.
    In need of justification, supporters of the ban like to say that the illegal cannabis market would also provide other drugs and thus contribute to their increased availability. Thus, the consequences of prohibition are again interpreted as justifications for prohibitions. They never say, it's a problem that high-proof schnapps is often available in supermarkets alongside beer.
    There are coffee shops in the Netherlands, which are successful, by the way, and the Cannabis Social Clubs (CSC) in Spain – but this is by no means the reason, why there are greater consumption issues than in Germany.
    Added notes:
    “With the same logic, you can of course say that breast-milk is a gateway drug, because most of those who later took heroin also took breast-milk beforehand.” [2].
    The very first gateway drug is breast-milk, then comes the switch to the dangerous pacifier! Some people still suck their thumbs as a third drug, even ages after the pacifier era...
    Studies even show that cannabis is an “exit-drug” rather than a “gateway-drug.” Numerous studies have found that people often use other substances before ever using cannabis, including alcohol, tobacco, and pharmaceuticals. – It is reported that cannabis consumption can reduce the craving for some stimulants. Alcoholics frequently say that cannabis can be helpful in getting out of alcoholism. The situation is similar for some tobacco consumers.

      Verweise:

      1. Quelle der Inspiration: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/benebelt-ist-vor-allem-die-verbotspolitik; Dr. Raphael Gaßmann – Ausgabe 37/2021.
      2. Video: LEAP Gründung in Deutschland - Wolfgang Nešković (09.01.2016, Zeitmarke: 10:57) – Law Enforcement Against Prohibition (LEAP) Deutschland.
      • Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/La_Guardia_Committee * Das LaGuardia Committee (deutsch: LaGuardia-Komitee) untersuchte im Auftrag des New Yorker Bürgermeisters Fiorello LaGuardia von 1938 bis 1944 die Gefahren von Cannabis und widerlegte systematisch die Behauptungen des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten (US Treasury Department), dass das Rauchen von Marihuana zu Wahnsinn führe, die körperliche und geistige Gesundheit verschlechtere, kriminelles Verhalten und Jugendkriminalität befeuere, körperlich abhängig mache, und eine „Einstiegsdroge“ für gefährlichere Drogen sei.

      Erstellt am: 26.07.2022,
      Bearbeitet: 09.02.2026.

      SchlagworteNebelkerze (Scheinargument)Einstiegsdroge, Einstiegsdrogen, Hypothese, These, Theorie; Einstiegsprozesse, Einstiegsprozess; Flashback, Flash-Back, Flash-Backs; Abstinenz, Entzug; Substanzen; Brandmarkung, Stigmata, Stigmatisierung; Milch.

      Mythos #RG-2: “Turbo-Cannabis”

      🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:

      „Cannabis weist heutzutage höhere THC Gehalte auf und ist somit unberechenbarer als in den 1970′er.“
      Die Verbote gab es jedoch schon zu der Zeit und erfolgten also eindeutig unabhängig vom Risikopotenzial des Wirkstoffes!
      Folgen des Verbotes sind verstärkte Verbreitung von stark potenten und kompakteren Cannabis-Sorten, die vom Schwarzmarkt wegen des geringeren Volumenbedarfes in Umlauf gebracht werden, um Transportkapazitäten einzusparen.
      Mit obiger irreführenden Argumentation werden die schädlichen Folgen der Verbote als Begründung missbraucht.
      Ergänzungen:
      Pflanzen bestehen, neben dem Pflanzenkörper, aus einer Vielzahl Stoffe. So zum Beispiel Terpene (Ätherische Öle), Pflanzenfarbstoffe (Chlorophyll), Flavonoide und viele mehr, da sind also klare Grenzen gegeben, wie viel THC enthalten sein kann.
      In früheren Zeiten hatten Cannabis-Blüten weniger Fläche, auf der sich THC befinden kann, dafür mehr luftige Hohlräume und es waren auch viel weniger Cannabis-Blüten im Umlauf.
      Allerdings gab es in der Vergangenheit auch schon Haschisch mit hohem THC-Gehalt (z.B. „Schwarzen Afghane“). Haschisch war früher häufiger im Umlauf als Cannabisblüten.
      Zudem muss man noch sagen, dass es verschiedene Sorten mit unterschiedlichem Gehalt an THC auch schon immer gab.
      Das Volumen der Cannabis-Blüten ist durch modernere Anbaumethoden, z.B. durch Hinzufügen von Pflanzenwachstumshormonen (PGR) als Düngemittel, viel kompakter geworden. Die einzelnen Knospen wachsen dichter zu einer festeren Knolle zusammen, es finden sich dadurch mehr Wirkstoff-Anteile im Volumen.
      Bei gleichem Gewicht betrachtet, hat sich der durchschnittliche Wirkstoffgehalt des von Natur gegebenen THC im Prinzip jedoch nie wirklich gravierend verändert.
      Die Wirkstoffeigenschaften an sich werden seit geraumer Zeit durch die zusätzliche Anwendung synthetischer Cannabinoide (NPS) auf riskante Weise erhöht, ebenfalls um das Transportvolumen für den Schwarzmarkt zu reduzieren.
      Dieses kann sich in einem regulierten Markt alles ändern und es können dann auch milde Sorten mit ausgewogenen natürlichen THC/CBD Gehalt zur Verfügung gestellt werden!

      🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

      „Cannabis today has higher THC levels, making it more unpredictable than it was in the 1970's.“
      However, the prohibition were already in place at the time and were therefore clearly independent of the risk potential of the active ingredient!
      Consequences of the prohibition are increased distribution of potent and more compact cannabis varieties, which are circulated by the black market because of the lower volume requirement in order to save transport capacities.
      With the above misleading „argument“ the harmful consequences of the bans are misused as justification.
      Additions:
      In addition to the plant body, plants consist of a variety of substances. For example terpenes (essential oils), plant pigments (chlorophyll), flavonoids and many more, there are clear limits to how much THC can be contained.
      In the old days, cannabis-buds had less surface area for THC to reside, more airy cavities, and there were also far fewer cannabis-buds in circulation.
      However, in the past there has also been hashish with a high THC content (e.g. “Black Afghan”). Hashish used to be more common than cannabis-flower.
      It also has to be said that there have always been different strains with different levels of THC.
      The volume of cannabis-flowers has become much more compact due to more modern cultivation methods, such as adding plant growth hormones (PGR) as fertilizer. The individual buds grow closer together to form a firmer tuber, which means that there are more active ingredients in the volume.
      Considered at the same weight, the average active substance content of the naturally given THC has basically never really changed significantly.
      For some time now, the properties of the active substance itself have been increased in a risky way, with the additional use of synthetic cannabinoids (NPS), also in order to reduce the transport volume for the black market.
      This can all change in a regulated market, and mild varieties with a balanced natural THC/CBD content can then also be made available!

      Verweise:

      Erstellt am: 25.07.2022,
      Bearbeitet: 31.08.2023.

      Schlagworte: Scheinargument (Nebelkerze)"Cannabis ist heute viel gefährlicher."; Turbocannabis, Turbogras; Potenter, Potenz, Stärke; Volumen, Kapazität, Rauminhalt; Vergleich, Zeit; Plant growth regulators (PGR) = Pflanzenwachstumsregulatoren (Hormone), Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

      Mythos #74: “Polizei“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Die Drogen da draußen haben sich verändert, sie sind jetzt reiner, stärker und gefährlicher, – sie sind tödlich.“

      Jedes Jahr macht die Polizei diese übertriebenen Proklamationen, bzw. öffentliche Bekanntmachungen, dämonisiert verbotene Drogen, schürt Angst und sucht Unterstützung für härtere Maßnahmen – und das seit Jahrzehnten.

      Tatsächlich behauptete die US-Polizei im Jahr 1906, dass Kokain den Schwarzen Menschen übermenschliche Kraft verschaffte, und wollte schwerere Handfeuerwaffen, um die Drogen verrückten Schwarzen mit hohem Kokainkonsum zu stoppen.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “The drugs out there have changed, they are now purer, more powerful and more dangerous, – they are lethal.”

      Every year police make these exaggerated proclamations, demonising banned drugs, fuelling fear and seeking support for tougher action – it’s been going on for decades.

      Indeed, back in 1906 US Police claimed cocaine provided Black people with super-human strength and wanted heavier calibre handguns to stop the drug crazed Black person high on cocaine.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      {None Twitter-Tweet}.

      Verweise:

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 28.04.2022.

      Schlagworte: Stigmatisierung, Stigmata; Brandmarkung; Rassismus; Politik; Polizei, Polizisten, Exekutive, Ordnungshüter; Organisation; Potenter, Potenz, Stärke; Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

      Mythos #64: “Nationen”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Wir müssen die UN dazu bringen, ihren Umgang mit Drogen zu ändern.“

      Das UN-System zur Kontrolle von »Drogen« hat das Problem geschaffen.

      Die UN, die Bastion der unnötigen Prohibition, die das Welt-Drogenpolitik Problem geschaffen hat, sollte nicht mit der Leitung von Reformen beauftragt werden, ihre Rolle und ihr Engagement bei der Kontrolle von „Drogen“ müssen außer Dienst gestellt werden. Stattdessen müssen die Länder ihre Energie investieren, um das drogenpolitische Problem in ihrem eigenen Land anzugehen und Reformen auf nationaler Ebene umzusetzen, anstatt Energie zu veräußern und zu verschwenden, um internationale Reformen zu suchen und darauf zu warten.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Wir müssen die UN dazu bewegen, ihre Herangehensweise an Drogen zu ändern.“

      Die Fehlinformationen der UN (Vereinte Nationen) über „Drogen“ haben das Problem geschaffen. Den Vereinten Nationen sollte nicht zugetraut werden, Neuordnungen voranzutreiben, und ihre Rolle und Beteiligung an der Kontrolle von „Drogen“ muss eingestellt werden.

      Anstatt sich an die UN zu wenden, müssen die Länder ihre Energie investieren, um das drogenpolitische Problem in ihrem eigenen Land anzugehen und eine Drogenreform auf nationaler Ebene einzuführen, anstatt Energie zu vergeuden und zu verschwenden, um globale Neuordnungen zu suchen und hierauf zu beharren.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “We need to get the UN to change their approach to drugs.”

      The UN system to control ‘drugs’ has created the problem.

      The UN the bastion of needless prohibition that has created the World-Drug-Policy Problem, should not be commissioned to lead reform, their role and involvement in controlling ‘drugs’ needs to be decommissioned. Instead, we need countries to invest their energy to tackle the drug-policy problem in their own country and roll out reform nationally, rather than divest and waste energy seeking and waiting for international reforms.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “We need to get the UN to change their approach to drugs.”

      The UN misinformation about “drugs” has created the problem. The UN should not be trusted to lead reform and their role and involvement in controlling “drugs” needs to be decommissioned. [13.11.2021,Twitter].

      Instead of looking to the UN, countries need to invest their energy to tackle the drug-policy problem in their own country and roll out drug reform nationally, rather than divest and waste energy seeking and waiting for global reforms. [13.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 18.04.2022.

      Schlagworte: Prohibition, Verbote; Gesetze, Rechtsverordnung; Reform, Neuordnung; Bestimmung, Bestimmungen; Substanzen.

      Mythos #63: “Kollektiv”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Die Nationen müssen zusammenarbeiten, um das globale Drogenproblem anzugehen.“

      Es gibt kein globales Drogenproblem, wir haben ein globales drogenpolitisches Problem.

      Drogenpolitischer Schaden, der von den Nationen geschaffen, aufrechterhalten und verschlimmert wurde, die unter dem UN-Mandat zusammenarbeiten, um sogenannte Drogen zu verbieten.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Völker müssen zusammenarbeiten, um das weltweite Drogenproblem anzugreifen.“

      Es gibt kein pauschales Drogenproblem, wir haben ein weltweites Drogen-politisches Problem. Drogenpolitischer Schaden, der von den Staaten geschaffen, beibehalten und verschärft wurde, die unter der UN-Befugnis zusammenarbeiten, um „Drogen“ zu unterbinden.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Nations need to work together tackle the global drug problem.”

      There is no global drug problem, what we have is a global drug-policy problem. Drug policy harm that has been created, sustained and exacerbated by the nations working together under the UN mandate to prohibit so-called drugs.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Nations need to work together tackle the global drug problem.”

      There is no global drug problem, we have a global drug-policy problem. Drug policy harm that's been created, sustained and exacerbated by the nations working together under the UN mandate to prohibit “drugs”. [13.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 17.04.2022.

      Schlagworte: Prohibition, Verbote; Substanzen.

      Mythos #52: “Forschung“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Wenn wir belastbare Beweise liefern, werden sich die Drogengesetze ändern.“

      Starke zuverlässige Beweise sind entscheidend für die Entwicklung wirksamer Drogengesetze, aber die meisten fortgeschrittenen kapitalistischen Länder zeigen kaum Anzeichen, dass sie von Wissenschaft und Beweisen beeinflusst werden. Stattdessen scheinen sie einer ideologisch motivierten Position verpflichtet zu sein, das Privileg legaler Drogen zu wahren, indem sie alle illegalen Drogen unabhängig von den verursachten Schäden dämonisieren.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogengesetze werden sich mit starker Forschung ändern“

      Starke, verlässliche Beweise sind für rationelle Drogengesetze von wichtiger Bedeutung, aber die Länder bleiben fest einer Prohibitionisten-Ideologie verpflichtet, die wenig Interesse an den ihnen vorgelegten Beweisen und Forschungsergebnissen hat.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “If we provide robust evidence, drug laws will change”

      Strong, reliable evidence is crucial to develop effective drug laws, but most advanced capitalist countries show little sign of being influenced by science and evidence. Instead, they seem committed to an ideologically driven position to maintain the privilege of legal drugs by demonising all illicit drugs, regardless of the harms caused.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Drug laws will change with robust research”

      Strong, reliable evidence is crucial for effective drug laws, but countries remain firmly committed to a prohibitionist ideology that has little interest in the evidence and research presented to them. [12.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 12.04.2022.

      Schlagworte: Herrschaft, Macht.

      Mythos #48: “Schöpfung”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Das illegale Drogengeschäft ist enorm, daher brauchen wir eine härtere Strafverfolgung.“

      Fatalerweise ist es das Verbot, das diese Bedingungen in erster Linie geschaffen hat. Je mehr Durchsetzung gefordert wird, um so mehr ist zu erwarten, dass die Macht und der Reichtum der kriminellen Kartelle sowie die Gewalt weiter erhöht wird.

      Entkriminalisierung und Regulierung könnten jedoch das illegale Drogengeschäft erheblich reduzieren und auch den Schaden für die Konsumenten verringern.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Das Drogennetzwerk ist riesig, wir brauchen eine strengere Strafverfolgung.“

      Leider ist es das Verbot, das dieses riesige Netzwerk geschaffen hat, eine strengere Durchsetzung wird nur die Macht und den Reichtum der kriminellen Kartelle erhöhen und zu mehr Gewalt führen.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “The underground criminal business in drugs is enormous, so we need tougher law enforcement.”

      Unfortunately, it is prohibition that has created these conditions in the first instance, more enforcement can only be expected to further increase the power and wealth of the criminal cartels and increase violence.

      However, decriminalization and regulation could significantly reduce illegal drug business, and also reduce harms for users.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “The drugs network is vast, we need tougher law enforcement.”

      Unfortunately, it's prohibition that has created this vast network, tougher enforcement will only increase the power and wealth of the criminal cartels and lead to more violence. [12.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 08.04.2022.

      Schlagwörter: Macht, Herrschaft; Kriminelle Untergrundgeschäfte; Organisierte Kriminalität (OK), kriminelle Vereinigung. Verbrecherorganisation, Verbrecherbanden, Syndikate, Mafia-Banden; Strafverfolgung, Verfolgung; Substanzen.

      Mythos #42: “Regulation“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Strenge Regulierung ist der richtige Weg.“

      Im Idealfall, aber es hängt davon ab, wie die Regulierung aussieht.

      Nicht, wenn diese Verordnung (wie im New Zealand - Psychoactive Substance Act 2013 dargestellt) bedeutet:

      Sie sind jetzt verboten und werden für den Besitz von Substanzen bestraft, die nicht vom Staat zugelassen sind (s.71 $500 Geldstrafe); Handel wird mit einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren bestraft (s.70); alle neuen psychoaktiven Substanzen, die nicht im Drogenmissbrauchsgesetz aufgeführt sind, sind automatisch verboten und die einzige Möglichkeit, „zugelassene“ Substanzen zu erwerben, ist über Big-Pharma oder Big-Business.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Strenge Regulierung ist der Weg nach vorn.“

      Es kommt darauf an. – Nicht, wenn die Regulierung (NZ-PSA2013) bedeutet, dass Sie für den Besitz nicht zugelassener Substanzen verfolgt und bestraft werden (s.71 $500 Geldstrafe); 2 Jahre Gefängnis wegen Verkauf (s.70); und alle neuen psychoaktiven Substanzen automatisch verboten sind.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Strict Regulation is the way forward.”

      Ideally, but it depends upon what regulation looks like. Not if that regulation (as illustrated in the New Zealand Psychoactive Substance Act 2013) means:

      You are now prohibited and punished for possession of substances not approved by the state (s.71 $500 fine); supply carries a 2 year prison sentence (s.70); all new psychoactive substances not listed in the Misuse of Drugs Act are automatically prohibited and the only way of acquiring ‘approved’ substances is through Big-Pharma or Big-Business.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Strict Regulation is the way forward.”

      It depends. – Not if regulation (NZ-PSA2013) means you're prohibited and punished for possession of unapproved substances (s.71 $500 fine); 2yrs prison for supply (s.70); & all new psychoactive substances are automatically prohibited. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 04.04.2022.

      Schlagworte: Strafverfolgung, Verfolgung; Bestimmung, Bestimmungen.

      Mythos #41: “Drogenkrieg”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Es ist ein Krieg gegen Drogen.“

      Unwahr – Drogen wurden nie besser aufgenommen, integriert oder beworben.

      Es gibt keinen Krieg gegen Alkohol, Tabak, Koffein, Zucker, Fett oder Pharmazeutische-Drogen.

      Das Ganze ist ein Krieg gegen bestimmte Drogen, die aus politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen (nicht aus pharmakologischen oder wissenschaftlichen Gründen) verboten wurden. Es ist ein „Krieg zwischen den Drogen“, der von einer kompromisslos harten Drogen-Trennung (Apartheid) erzwungen wird.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Es ist ein Krieg gegen Drogen.“

      Falsch – Drogen wurden noch nie besser berücksichtigt, einbezogen oder umworben.

      Es gibt keinen Krieg gegen Alkohol, Tabak, Koffein, Zucker oder Big-Pharma-Drogen. Es ist ein Krieg gegen bestimmte Drogen, die aus politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen geächtet wurden.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “It’s a war on drugs.”

      Untrue – drugs have never been more accommodated, integrated or promoted.

      There is no war on alcohol, tobacco, caffeine, sugar, fat or Big-Pharma drugs.

      It is a war on particular drugs that have been outlawed for political, social and economic reasons (not pharmacological or scientific reasons). It’s a ‘War Between Drugs’ enforced by an uncompromisingly tough Drug Apartheid.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “It’s a war on drugs.”

      Untrue – drugs have never been more accommodated, integrated or promoted.

      There is no war on alcohol, tobacco, caffeine, sugar or Big-Pharma drugs. It is a war on particular drugs that have been outlawed for political, social and economic reasons. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 04.04.2022.

      Schlagworte: Arznei, Medikamente, Medizin; Substanzen.

      Mythos #40: “Drogenpolitik“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

      „Die Drogenpolitik basiert auf den besten verfügbaren Erkenntnissen.“

      Jahrzehntelang haben Forschungsberichte, Auswertungen, Untersuchungen, Expertengruppen Berge von Beweisen geliefert – aber die Drogenpolitik hat immer wieder die besten verfügbaren Beweise ignoriert und stattdessen weiterhin die in der „UN-Einheitskonvention von 1961“ verankerten Verbotsprinzipien hochgehalten.

      Die Drogenpolitik wurzelt in ideologischen Überzeugungen und dem Versuch, die moralische Oberhand zu gewinnen, und nicht auf Wissenschaft und Beweise.

      Anmerkungen:

      Die bisherigen Drogengesetze wurden nicht unter den Bedingungen der: Erforderlichkeit, Eignung und Verhältnismäßigkeit geschaffen und erfüllen diese auch nicht.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogenpolitik basiert auf Forschung“

      Mehrere Jahrzehnte haben Forschungsberichte, Analysen, Anfragen, Expertengruppen Berge von Belegen geliefert – aber die Drogenpolitik hat immer wieder Belege ignoriert und stattdessen weiterhin an der unwissenschaftlichen „UN-Einheitskonvention von 1961“ festgehalten.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Drug policy is based upon the best available evidence.”

      For decades research reports, reviews, inquiries, expert groups have provided mountain loads of evidence – but drug policy has repeatedly ignored the best available evidence and instead continued to uphold the principles of prohibition enshrined in the “1961 UN Single Convention”.

      Drug policy is rooted in ideological beliefs and an attempt to seize the moral high ground, rather than science and evidence.

      Added notes:

      The present drug laws were not created under the conditions of: necessity, suitability and proportionality and also do not fulfill these.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Drug policy is based upon research”

      For decades research reports, reviews, inquiries, expert groups have provided mountain loads of evidence – but drug policy has repeatedly ignored evidence & instead continued to uphold the unscientific “1961 UN Single Convention”. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 04.04.2022.

      Schlagworte: Herrschaft, Macht; Substanzen.

      Mythos #39: “Tödlichkeit”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Illegale Drogen töten Menschen.“

      Dies ist irreführend, denn die Mehrheit der Drogentoten sind Folgen von Prohibition und einer drakonischen Drogenpolitik, die den Drogenkonsum unsicherer und gefährlicher macht und die Inanspruchnahme von Hilfe riskant macht. Viele Todesfälle hätten sonst vermieden werden können.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Verbotene Drogen bringen Menschen um.“

      Das ist falsch. Die Mehrzahl der Drogentoten sind Auswirkungen einer harten Drogenpolitik, die den Gebrauch von Drogen bedenklicher, kritischer und die Anwendung von Hilfe riskanter macht. Viele Todesfälle hätten sonst abgewendet werden können. Verbote töten!

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Illegal drugs kill people.”

      This is misleading because the majority of drug deaths are consequences of prohibition and a draconian drug policy that makes taking drugs uncertain and more dangerous and getting help risky. A lot of deaths could have otherwise been avoided.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Illegal drugs kill people.”

      This is misleading. The majority of drug deaths are consequences of draconian drug policies that make taking drugs uncertain, more dangerous and getting help risky. A lot of deaths could have otherwise been avoided. Prohibition kills. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 03.04.2022.

      Schlagworte: Regelungen, Gesetze; Auswirkungen; Probleme; Schwarzmarkt; Reinheit. Qualität; Schwierigkeiten; Schädlichkeit, Schaden; Sicherheit; Dramatisierung, Übertreibung; Beistand, Hilfe; Substanzen.

      Mythos #30: “Vernichtung”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Wenn wir uns genug anstrengen, können wir Drogen ausrotten.“

      Ein Trugschluss. Über vierzig Jahre extrem hartes Verbot, mit großem Zeit- und Kostenaufwand für Polizei, bewaffnete Truppen und Zoll blieben ohne Auswirkungen auf Angebot, Preis und Verwendung. Sie können nicht einmal Drogen aus Hochsicherheitsgefängnissen heraushalten.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Wenn wir uns nur genug bemühen, können wir Drogen vernichten.“

      Ein Irrglaube. 40 Jahre extrem harte Prohibition, die viel Zeit und Ausgaben für Polizei, Militär und Zoll mit sich brachten, hatten keinen Einfluss auf Angebot, Preise oder Nutzung. Sie können Drogen nicht einmal aus Hochsicherheits-Gefängnissen fernhalten.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “If we try hard enough we can eradicate drugs.”

      A fallacy. Forty years of extremely tough prohibition involving masses of time and money for police, armed forces and customs has had no impact upon supply, price, or use. They can’t even keep drugs out of high-security prisons.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “If we try hard enough we can eradicate drugs.”

      A fallacy. 40yrs of extremely tough prohibition involving masses of time and money for police, armed forces and customs has had no impact upon supply, price, or use. They can’t even keep drugs out of high-security prisons. [06.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 31.03.2022.

      Schlagworte: Drogenfreie Welt; Welt von Drogen befreien; Drug-free World; Polizei, Polizisten, Exekutive, Ordnungshüter; Substanzen.

      Mythos #12: “Schutz”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

      „Die Regierung kann die Gesellschaft schützen, indem sie (neue) Drogen verbietet.“

      Das Verbot von Drogen tarnt sich als positive, harte Maßnahme, um das „Problem“ zu beseitigen, während das tatsächliche Verbot von Drogen nur geringe Auswirkungen auf den Konsum hat und Produktion, Vertrieb und Konsum gefährlicher macht.

      Anmerkungen:

      Das Verbot fördert sogar die Kriminalität, den da wo eine Nachfrage entsteht wird auch immer ein Markt entstehen. Der Schwarzmarkt setzt dieses lediglich komplett unreguliert um.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Die Regierung kann die Gesellschaft schützen, indem sie neue Drogen verbietet.“

      Die Prohibition von Drogen verbirgt sich als positive, strenge Maßnahme zur Behebung des „Problems“, während das eigentliche Verbot von Drogen kaum Einfluss auf das Angebot oder den Konsum hat und die Herstellung, den Verkauf und den Konsum riskant machen kann.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “The government can protect society by banning new drugs”.

      Banning drugs masquerades as positive tough action to remove the ‘problem’ when actually banning drugs has little impact on use and makes production, distribution and consumption more dangerous.

      Added notes:

      The ban even promotes crime, because where there is a demand there will always be a market. The black market only implements this completely unregulated.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “The government can protect society by banning new drugs”

      Banning drugs masquerades as positive tough action to remove the ‘problem’ when actually banning drugs has little impact on supply or use and can make production, distribution and consumption dangerous. [03.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 13.05.2022.

      Schlagworte: Schutz, Schutzmaßnahme, Fürsorge, Vorkehrung; Gebrauch, Konsum; Substanzen.

      Mythos #08: “Sicherheit”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      Legale Drogen sind sicherer und weniger schädlich.”

      Dies ist eine besonders irreführende Aussage, da Alkohol und Tabak weitaus schädlicher sind als die meisten illegalen Drogen.

      Das Verbot macht es jedoch schwierig, Stärke, Inhaltsstoffe oder Qualität illegaler Drogen zu kennen, was an sich ein durchaus vermeidbares, aber ernstes Risiko darstellt.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Legale Drogen sind sicherer und weniger schädlich.“

      Das ist falsch, denn Alkohol und Tabak sind weitaus schädlicher als die meisten illegalen Drogen.

      Die Prohibition macht es schwierig, die Stärke, den Inhalt oder die Qualität illegaler Drogen zu kennen, wodurch ernsthafte Risiken entstehen, die vollständig vermeidbar sind.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      Legal drugs are safer and less harmful.”

      This is a particularly misleading statement because alcohol and tobacco are far more damaging than most illegal drugs. However, prohibition makes it difficult to know the strength, ingredients, or quality of illegal drugs, which in itself creates an entirely avoidable but serious risk.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Legal drugs are safer and less harmful.”

      This is wrong because alcohol & tobacco are far more damaging than most illegal drugs. Prohibition makes it difficult to know the strength, content or quality of illegal drugs, creating entirely avoidable serious risks. [03.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 16.01.2022.

      Schlagworte: Substanzen.

      Mythos #06: “Schädlichkeit”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      Der Konsum von Drogen schadet den Menschen.”

      Alle Substanzen (legale und illegale) können bis zu einem gewissen Grad Schaden anrichten, und die schädlichste Droge von allen ist eine legale – Alkohol.

      Allerdings macht die Prohibition jene illegalisierten Drogen riskanter und schädlicher. Darüber hinaus kann ein Eintrag in einem Vorstrafenregister für Drogen problematischer sein als die Droge.

      Anmerkungen:

      Keine Drogen zu nehmen, kann auch schädlich sein:

      1. Wer bei langanhaltenden Schmerzen keine Schmerzmittel nimmt, kann sein Schmerzgedächtnis negativ kalibrieren.
      2. Wer in gewissen Situationen keine Beruhigungsmittel nimmt, kann seiner Psyche nachhaltig schaden.
      3. Wer bei hoher/langer Belastung keine Stimulanzien nimmt, kann leicht einen Unfall durch Unaufmerksamkeit provozieren.
      4. Wer mit Freunden keine Rauschmittel nimmt, kann unter Umständen nicht zu dem sozialen Wesen werden, welches er/sie gerne wäre (und im Herzen auch ist).

      Bei Drogen nur über Tod und Verderben mit statistischer Rechtfertigung an der Signifikanzgrenze zu sprechen, ist schädlicher, als Menschen die Instrumente für Risikomanagement in die Hand zu geben, die sie brauchen (vgl. Drogen-Mündigkeit).

      Totale Abstinenz ist ohnehin ein Mythos, dem praktisch niemand nachgeht. Spätestens wenn im Alter die Kräfte nachlassen, man die ersten richtigen Schmerzen verspürt oder gar eine Operation (OP) am Körper ansteht, lässt man von dem Gedanken der Abstinenz ab.

      🍷🥃🍺☕️💉💊🚬🍄🍬🌿

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogen zu nehmen, schadet Menschen.“

      Alle Substanzen (legale und illegale) können Schaden anrichten.
      Die schädlichste Droge ist eine legale – Alkohol.

      Aber die Prohibition macht illegale Drogen gefährlicher. Außerdem kann der Erwerb eines Vorstrafenregisters für Drogen kritischer sein als die Droge.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Taking drugs damages people.”

      All substances (legal and illegal) can to some extent cause harm, and the most damaging drug of all is a legal one – alcohol. However, prohibition makes illicit drugs more dangerous and damaging. In addition, acquiring a criminal record for drugs can be more harmful to life than the drug.

      Added notes:

      Not taking drugs can also be harmful:

      1. If you don't take painkillers for long-term pain, your pain-memory can be negatively calibrated.
      2. If you don't take sedatives in certain situations, you can do lasting damage to your psyche.
      3. If you don't take stimulants during high/long periods of stress, you can easily provoke an accident through inattention.
      4. Anyone who doesn't take drugs with friends, may not be able to become the social being they would like to be (and are at heart).

      When it comes to drugs, only talking about death and destruction with statistical justification at the limit of significance is more harmful than giving people the risk-management tools they need (cf. drug-maturity).

      Total abstinence is a myth that practically no one follows. At the latest when your strength weakens as you get older, you feel the first real pain or even have an operation (surgery) on your body, you give up the idea of ​​abstinence.

      🍷🥃🍺☕️💉💊🚬🍄🍬🌿

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Taking drugs damages people.”

      All substances (legal and illegal) can cause harm, the most damaging drug is a legal one – alcohol. But prohibition makes illicit drugs more risky. Also, acquiring a criminal record for drugs can be more harmful to life than the drug. [03.11.2021,Twitter].

      Verweise:

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 25.12.2025.

      Schlagworte: Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.