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Mythos #MIX-01: “Gut und Böse”

🇩🇪 „Drogen sind gefährlich, böse und verboten.“
Drogen sind völlig wertneutral – dessen Moleküle sind weder gut noch böse, sie sind einfach nur Bestandteile mit spezifischen Eigenschaften, die positive und negative Effekte mit sich bringen können, sie können förderlich sein oder schädigen. Die Prohibition hingegen basiert auf Rassismus, Misstrauen und Stigmatisierung – ziemlich böse, oder?
Weniger die verbotenen Substanzen an sich sind gefährlich, sondern das Verbot dessen und die Folgen bezüglich Qualität, Risikoverhältnisse und Strafverfolgung. Ein unaufgeklärter Umgang, der das Ergebnis des Verbotes ist, und überhaupt das Verbot an sich machen diese Substanzen erst gefährlich, da sie völlig unreguliert sind.

🇬🇧 „Drugs are dangerous, evil and forbidden.“

Drugs are completely neutral in value – their molecules are neither good nor bad, they are simply components with specific properties that can bring about positive and negative effects, they can be beneficial or harmful. Prohibition, on the other hand, is based on racism, distrust, and stigma – pretty evil, right?

It is not so much the banned substances themselves that are dangerous, but the ban on them and the consequences in terms of quality, risk ratios and criminal prosecution. Uninformed use that is the result of the ban, and the ban itself, make these substances dangerous in the first place, because they are completely unregulated.

Verweise:

Erstellt am: 26.10.2022,
Bearbeitet: 30.10.2022.

Schlagworte: Gut, Positiv, Nützlich, Vorteilhaft, Wertvoll; Böse, Negativ, Schlecht, Schädlich, Unbrauchbar; Einordnung, Klassifikation, Klassifizierung, Spezifizierung; Strafverfolgung, Verfolgung; Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

Mythos #FPS-03: “Unkosten”

🇩🇪 „Wer zahlt die Folgekosten für Erkrankungen und psychische Schäden nach der Legalisierung von Cannabis und anderen Drogen?“:

Die Solidargemeinschaft bezahlt bereits die Kosten, während die Gewinne an die organisierte Kriminalität gehen. Generell sinken nach der Legalisierung eher die Gesundheitskosten, da Streckmittel, Polizeigewalt etc. wegfallen, aber die Konsumprävalenz (Messgröße) recht konstant bleibt. [1].
Alternativer Text:
Folgekosten für Erkrankungen und psychische Schäden tragen dann wie aktuell die Steuerzahler, mit dem Unterschied, dass die Legalisierung Erkrankungen und Schäden reduziert und minimiert. Wir alle tragen aktuell die Kosten für Schäden wegen Streckmitteln, kommend von der Prohibition. [2].

🇬🇧 „Who pays the follow-up costs for illness and psychological damage after the legalization of cannabis and other drugs?”:

The community of solidarity already pays the costs, while the profits go to organized crime. In general, healthcare costs tend to fall after legalization, since cutting drugs, police violence, etc. are eliminated, but the consumption prevalence (measured variable) remains fairly constant.

Alternative text:

As is currently the case, taxpayers will bear the follow-up costs for illnesses and psychological damage, with the difference that legalization reduces and minimizes illnesses and injuries. We are all currently bearing the cost of damage caused by extenders, coming from Prohibition.


Verweise:

  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Die Solidargemeinschaft bezahlt ...” https://twitter.com/docsteinmetz/status/1514514458965688322 (14.04.2022).
  2. Anonym: “Folgekosten für Erkrankungen und psychische Schäden” https://twitter.com/ziwilzolipei/status/1513138273161551872 (10.04.2022).

Erstellt am: 14.04.2022,
Bearbeitet: 20.11.2022.

Schlagworte: Geld, Aufwand, Aufwendung, Aufwendungen, Ausgaben, Kapital, Kapitalaufwand; Reinheit. Qualität; Beimischungen, Zusatzstoffe, Verunreinigungen; Strafverfolgung, Verfolgung; Substanzen.

Mythos #KMV: "Steigerung"

🇩🇪 Version inspiriert durch: „Kirsten Müller-Vahl“:

„Der Cannabis Konsum wird sich nach einer Legalisierung steigern.“
Frage: „Werden die Zahlen steigen, bei einer Legalisierung?“ (Abhängigkeitsrisiko).

Antwort von: Kirsten Müller-Vahl:
Das Abhängigkeitsrisiko ändert sich nicht durch die Legalisierung!
Es wird vielleicht Schwankungen geben, weil einige werden es mal probieren, weil es dann legal ist und vorher gesagt haben: “illegales mache ich grundsätzlich nicht”.
Aber es gibt dann andere Gruppen, die Leute sagen dann: “jetzt finde ich das nicht mehr spannend, meine Oma nimmt das auch ein”, oder: “Jetzt ist es nicht mehr verboten, jetzt ist so ein bisschen der Reiz des heimlichen irgendwie weg”.
Anmerkungen:
Leute, die sich vorher versteckt haben, werden sich dann wesentlich mehr trauen, sich zu zeigen. Es werden dadurch jedenfalls nicht wirklich viel mehr „Neue“ Konsumenten, sondern „Alte“ vermehrt sichtbarer!
🇬🇧 Version inspired by: „Kirsten Müller-Vahl“:

Cannabis consumption will increase after legalization.“
Question: „Will the numbers increase if legalized?“ (risk of dependency).

Answer from: Kirsten Müller-Vahl:
The dependency risk does not change through legalization!
There may be fluctuations, some will try it because it will then be legal and have said beforehand: "I don't do anything illegal as a matter of principle".
But then there are other groups, people then say: "Now I don't find it exciting any more, my grandmother takes it too", or: "Now it's no longer forbidden, the attraction of the secretive is somehow gone now".
Added Notes:
People who have been hiding before will then dare to show themselves much more. In any case, this does not really mean that there are many more “new” consumers, but “old” ones are becoming increasingly visible!
Verweise:
Erstellt am: 12.08.2022,
Bearbeitet: 07.07.2023.
   
Schlagworte:  Zahl / Zahlen der Konsumenten stark ansteigen / zunehmen / anwachsen / in die Höhe klettern / steigt an; viel mehr abhängige, süchtige Konsumenten; Anzahl erhöhen sich / Erhöhungen der Anzahlen / erhöht sich; Steigerung, Steigerungen; Verhaltensmuster, Verhaltensweisen; Drogen, Substanzen; Substanzgebrauchsstörung.

Mythos #RG-3: “Verträge”

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:

„Wir sind rechtlich an internationale Verträge gekoppelt.“
Selbst vernünftige internationale Vereinbarungen wie Klimaschutz-Konventionen und Atompakte konnten schon mit einer Unterschrift gekündigt werden.
Dass gescheite Cannabispolitik ganz ohne Vertragskündigung machbar ist, haben zuletzt sogar ein Hauptteil der US-Bundesstaaten aufgezeigt und das trotz, dass die internationalen Cannabis-Verbote ursprünglich mit einer derartigen Unzahl von hetzenden Lügen eingeführt wurden.
Ergänzungen:
Außerdem zeigt sich, dass bereits einige Regionen der Welt, wie zum Beispiel Kanada und Uruguay, diese Verpflichtungen ignorieren können.

🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

„We are legally bound to international treaties.“
Even sensible international agreements such as climate protection conventions and nuclear pacts could be terminated with just one signature.
Numerous US states have recently shown that a clever cannabis policy can be implemented without terminating a contract, despite the fact that the international cannabis prohibition were originally introduced with such a myriad of inflammatory lies.
Additions:
It also shows that some regions of the world, such as Canada and Uruguay, can already ignore these obligations.

Verweise:

Erstellt am: 26.07.2022,
Bearbeitet: 02.10.2022.

Schlagworte: Scheinargument (Nebelkerze)Abkommen, Konventionen, Übereinkommen, Kontrakte, Vereinbarungen; Regeln, Verordnungen, Vorgaben, Vorschriften; Pflichten, Verpflichtungen; Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel (Single-Convention-On-Narcotic-Drugs); Bestimmung, Bestimmungen; Herrschaft, Macht; Substanzen.

Mythos #RG-1: “Selbstschädigung”

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:

„Cannabis ist gefährlich.“

Stimmt genau. Alle psychoaktiven Substanzen weisen im Prinzip Risiken aus, wenn auch in ungleichem Umfang. Aber das soll nicht die entscheidende Frage und schon gar keine stichhaltige Begründung für Repression (Unterdrückung) sein.
Alkohol ist ebenfalls gefährlich. Das Cannabis-Verbot ist jedoch genauso gründlich gescheitert, wie die Alkoholverbote von 1920 bis 1933 in den USA.
Der Cannabis-Konsum bewegt sich hauptsächlich im Bereich der Selbstschädigung, im Gegensatz zum Alkohol, der bei hohem Konsum auch schon mal zu Fremdschädigungen durch aggressive Verhaltensmuster führen kann. Aus guten Gründen ist in demokratischen Sozialstrukturen ein selbstzerstörerisches Verhalten jedoch mehrheitlich legitim.
Cannabis-Konsumenten in Deutschland können allgemein nur wegen der inquisitorischen Konstruktion verfolgt werden. Der Cannabis-Konsum ist zwar nicht strafbar, jeder Konsum ist aber mehr oder weniger zwangsläufig mit dem Besitz der Substanz verbunden.

Ergänzungen:

Spezifische Risiken bergen sich in allen möglichen Rauschmitteln, die körperliche, geistige, mentale und soziale Funktionen beeinflussen – so auch Cannabis.

Diese Risiken zu verhindern und zu verringern, sollte zu den vorrangigen Zielen der Drogenpolitik gehören. Aber nicht die Schaffung neuer Risiken durch Substanz-Verbote, die zu gesellschaftlichen Katastrophen führen kann, bis hin zu lebensbedrohlichen Streckmittel und der Ausbreitung von synthetischen Cannabinoiden, bzw. Neuen-Psychoaktiven-Substanzen (NPS).

🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

„Cannabis is dangerous.“

Exactly. In principle, all psychoactive substances have risks, albeit to an unequal extent. But that should not be the decisive question and certainly not a valid justification for repression (oppression).
Alcohol is also dangerous. However, the cannabis ban failed just as thoroughly as the alcohol-prohibition from 1920 to 1933 in the USA.
Cannabis consumption is mainly in the area of ​​self-harm, in contrast to alcohol, which, if consumed in large quantities, can sometimes lead to damage to others through aggressive behavior patterns. For good reasons, however, self-destructive behavior is mostly legitimate in democratic social structures.
Cannabis users in Germany can generally only be prosecuted because of the inquisitorial construction. While cannabis use is not a criminal offence, all use more or less inevitably involves possession of the substance.

Additions:

Specific risks are inherent in all kinds of intoxicants that affect physical, intellectual, mental and social functioning, including cannabis.
Preventing and reducing these risks should be a priority in drug policy. But not the creation of new risks through substance bans, which can lead to social catastrophes, up to life-threatening cutting agents and the spread of synthetic cannabinoids or new-psychoactive-substances (NPS).

Verweise:

Erstellt am: 29.06.2022,
Bearbeitet: 30.09.2022.

Schlagworte: Scheinargument (Nebelkerze); Selbstverletzung, Selbstzerstörung, Selbstzerstörerisch; Verhaltensmuster, Verhaltensweisen; Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit, Menschenrechte; Schädlichkeit, Schaden; Prohibition, Verbote, Inquisition; Gebrauch, Konsum; Droge, Drogen, Substanzen.

Mythos #65: “Veränderungen”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Es ist an der Zeit, über die Legalisierung von Drogen nachzudenken.“

Diese Aussage kollidiert mit der Verbotslüge, dass Drogen wie Alkohol, Tabak, Koffein, Zucker und Medikamente irgendwie keine legalisierten Drogen sind.

Sie sind nicht nur bereits legalisiert, sie sind sogar stark geförderte und angenommene Drogen, daher wäre die genauere und ehrlichere Frage zu stellen: „Sollten die anderen Drogen, die wir verboten haben, legalisiert werden?“ Eine wichtige Frage, da es keine wissenschaftlichen Beweise gibt, um sie voneinander zu trennen oder von den mitunter (selektiv) legalisierten Stoffen zu unterscheiden.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Es ist die Zeit gekommen, die Erlaubnis von Drogen zu überdenken.“

Diese Behauptung widerspricht sich mit dem Verbotswahn, dass Drogen wie Alkohol, Tabak, Koffein, Zucker und Pharmazeutika keine erlaubten Drogen sind.

Es ist besser zu fragen: „Müssten die sonstigen Drogen, die wir verboten haben, erlaubt werden?“.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“It’s time to consider legalizing drugs.”

This statement colludes with the prohibition lie that drugs such as alcohol, tobacco, caffeine, sugar and pharmaceuticals are somehow not legalized drugs.

They are not only already legalized, they are heavily promoted and embraced drugs, so the more accurate and honest question would be to ask: “Should the other drugs that we’ve outlawed be legalized?” An important question because there is no scientific evidence to separate or distinguish them from the substances that have been selectively legalized.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“It’s time to consider legalising drugs.”

This statement colludes with the prohibition deception that drugs such as alcohol, tobacco, caffeine, sugar and pharmaceuticals are not legalised drugs. Better to ask: “Should the other drugs that we’ve outlawed be legalised?”. [13.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 17.06.2022.

Schlagworte: Berechtigen, Legitimierung, Erlauben, Erlaubnisse, Zulassen; Abänderung, Abänderungen, Änderung, Änderungen, Wandel, Wechsel; Arznei, Medikamente, Medizin; Tabak, Zucker, Kaffee, Alkohol; Substanzen.

Mythos #56: “Legalität”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

„Drogen (wie zum Beispiel Cannabis) sind illegal.“

Als Folge der Unterzeichnung der UN-Einheitskonvention von 1961 haben die Länder den Besitz und den Anbau bestimmter in dessen Abkommen aufgeführten Substanzen und Pflanzen »strafbar« gemacht.

Substanzen und Pflanzen selbst sind jedoch nicht illegal, was die Frage aufwirft, da Pflanzen wie Cannabis, Koka und der Schlafmohn nicht verboten sein können, auf welcher Grundlage Polizei und Militär das Land durchsuchen können oder sollen, um angebaute Pflanzen auszugraben oder zu zerstören.

Anmerkungen:

Streng genommen sind keinerlei Drogen / Genussmittel / Medikamente legal oder illegal. Es geht in Gesetzen immer um Handlungen wie Import, Export, Besitz, Anbau etc. – Koksen und Kiffen sind, sofern das Material zum unmittelbaren Konsum überlassen wird, genauso legal wie Bier trinken. [1].
Als man noch legal Kokain in deutschen Apotheken beziehen konnte, gab es damals auch so viele Kriminelle, Mörder & Opfer? [2a].
Dass wir mit einer Prohibition, die noch nicht mal funktioniert (!), Morde und Demokratiezersetzung fördern, mag einigen egal sein. Fakt ist, Kokain war lange Jahre in Deutschland legal, ohne dass die Volksgesundheit in einem erheblicherem Maße litt als heutzutage (vgl. Goldene 20er). [2b].

Das im Menschen vorkommende Dopamin-Molekül (Hormon) ist laut dem “Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz” (NpSG) in Deutschland ebenfalls verboten. Die Herstellung, unabhängig von der Methode (also auch enzymatisch in vivo), ist illegal. Somit ist wohl jeder Mensch hier illegal. [2].

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogen wie Cannabis sind verboten.“

Der Besitz und Anbau bestimmter Drogen ist verboten, die Pflanzen jedoch nicht. Wenn Cannabis, Koka und Schlafmohn nicht verboten sind, auf welcher Grundlage können Polizei und Militär das Land durchsuchen, um Pflanzen auszuheben oder zu vernichten.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Drugs like cannabis are illegal.”

As a result of the 1961 UN Single Convention, signature countries have made possession and cultivation of certain substances listed in the Convention a criminal offence.

However, the substances themselves are not illegal, which raises the question why plants like cannabis, coca and the opium poppy are not illegal, on what basis can or should the police and armed forces search the countryside to dig up, or destroy uncultivated plants.

Added notes:

Strictly speaking, no drugs stimulants medications are legal or illegal. Laws are always about actions such as import, export, possession, cultivation, etc. – snorting cocaine and smoking weed are just as legal as drinking beer, provided that the material is left for immediate consumption. [1]. 

When you could still legally buy cocaine in German pharmacies, were there so many criminals, murderers and victims? [2a].

It may not matter to some people, that we are promoting murder and the erosion of democracy with a prohibition that doesn't even work (!). The fact is that cocaine was legal in Germany for many years without public health suffering to any greater extent than it does today (cf. Golden 20s). [2b].

The human dopamine molecule (hormone) is also banned in Germany according to the “New Psychoactive Substances Act” (NpSG). The production, regardless of the method (ie also enzymatically in vivo), is illegal. So everyone here is illegal. [2].

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Drugs like cannabis are illegal.”

Possession and cultivation of certain drugs is illegal, but the plants aren't. If cannabis, coca and opium poppy are not illegal on what basis can the police and armed forces search the countryside to dig up or destroy plants. [12.11.2021,Twitter].

Verweise:

  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Streng genommen sind keinerlei Drogen/Genussmittel/Medikamente legal oder illegal. …“, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1672277169140117516 (23.06.2023).
  2. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Als man noch legal Kokain ...”, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1857822658324476047 (16. Nov. 2024); “Dass wir mit einer Prohibition...“, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1857932189683560627 (17. Nov. 2024).
  3. Dr. Fabian Pitter Steinmetz [Ab: 11.12. 2020] * ehem.: “Dr. Pierre Tailleur” (Dr. Peter Taylor): “Das Dopamin-Molekül ist laut NpSG ebenfalls verboten. …”, https://twitter.com/DocTailleur/status/1026040823903907841 (05.08.2018).
  • Torrid Luna: “Phenethylamine … Dopamin”, https://twitter.com/horridtuna/status/1514900561979707394 (15.04.2022). * Gesetze im Internet: Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) - PDF. https://www.gesetze-im-internet.de/npsg/NpSG.pdf * Volltext: “Das NpSG selbst gibt die Antwort: Wenn man in Anlage 1 (Phenethylamine) als Strukturelement A den Benzolring wählt, substituiert »mit beliebigen, chemisch möglichen Kombinationen« von C, H, N, O, und in Strukturelement B alle Reste mit H substituiert, erhält man Dopamin.”

Erstellt am: 10. Nov. 2021,
Bearbeitet: 13. März 2026.

Persönliche Bemerkung: Für den Satzteil: “[...] which [...] are not illegal, [...].” ist kreatives Übersetzen zu empfehlen! Vom Sinngehalt des vorhergehenden Satzteils ausgehend, kann dies wie folgt umgesetzt werden: “[...] da [...] nicht verboten »sein können«, [...].“.

Schlagworte: Einordnung, Klassifikation, Klassifizierung; Opium, Schlafmohn, Mohn; Koka, Kokain; Cannabis (Hanf); Substanzen.

Mythos #53: “Würdigung“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Die Gesellschaft muss lernen, den Drogenkonsum zu akzeptieren.“

Angesichts des riesigen Angebots an Alkohol-, Tabak- und Koffein-Produkten in Kombination mit dem ständig wachsenden Angebot an Arzneimitteln besteht kein Zweifel, dass die Gesellschaft den Drogenkonsum bereits akzeptiert, befürwortet und anwirbt – sogar täglich!

Die Aussage ist also irreführend und trägt zu dem falschen Denken bei, das legale Substanzen nicht als „Drogen“-Konsum anerkennt. Die Gesellschaft muss lernen zu verstehen, dass wir innerhalb einer Drogen-Ideologie und Trennung (Apartheid) agieren, bzw. handeln.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Die Gesellschaft muss lernen, Drogenkonsum anzuerkennen.“

Mit dem großen Angebot an Alkohol-, Tabak- und Koffein-Produkten, verbunden mit dem ständig zunehmenden Angebot an pharmazeutischen Drogen, gibt es keine Bedenken, dass die Gesellschaft Drogen bereits annimmt, unterstützt und sich damit beschäftigt – sogar auf täglicher Basis!

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Society needs to learn to accept drug use.”

With the massive range of alcohol, tobacco and caffeine products available, combined with the ever-increasing range of pharmaceutical drugs, there is no doubt society already accepts, embraces and engages in drug use – on a daily basis!

So this statement is misleading and feeds into the faulty thinking that fails to acknowledge legal substances as “drug” use. Society needs to learn to understand we are operating within a drug apartheid.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Society needs to learn to accept drug use.”

With the massive range of alcohol, tobacco & caffeine products, combined with the ever-increasing range of pharmaceutical drugs, there is no doubt society already accepts, embraces & engages in drug use – on a daily basis! [12.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 12.04.2022.

Schlagwörter: Respektierung, Respekt; Entstigmatisierung; Gebrauch, Konsum; Substanzen.

Mythos #52: “Forschung“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Wenn wir belastbare Beweise liefern, werden sich die Drogengesetze ändern.“

Starke zuverlässige Beweise sind entscheidend für die Entwicklung wirksamer Drogengesetze, aber die meisten fortgeschrittenen kapitalistischen Länder zeigen kaum Anzeichen, dass sie von Wissenschaft und Beweisen beeinflusst werden. Stattdessen scheinen sie einer ideologisch motivierten Position verpflichtet zu sein, das Privileg legaler Drogen zu wahren, indem sie alle illegalen Drogen unabhängig von den verursachten Schäden dämonisieren.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogengesetze werden sich mit starker Forschung ändern“

Starke, verlässliche Beweise sind für rationelle Drogengesetze von wichtiger Bedeutung, aber die Länder bleiben fest einer Prohibitionisten-Ideologie verpflichtet, die wenig Interesse an den ihnen vorgelegten Beweisen und Forschungsergebnissen hat.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“If we provide robust evidence, drug laws will change”

Strong, reliable evidence is crucial to develop effective drug laws, but most advanced capitalist countries show little sign of being influenced by science and evidence. Instead, they seem committed to an ideologically driven position to maintain the privilege of legal drugs by demonising all illicit drugs, regardless of the harms caused.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Drug laws will change with robust research”

Strong, reliable evidence is crucial for effective drug laws, but countries remain firmly committed to a prohibitionist ideology that has little interest in the evidence and research presented to them. [12.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 12.04.2022.

Schlagworte: Herrschaft, Macht.

Mythos #44: “Auswirkungen”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Alkohol beansprucht so viel Zeit bei der Polizei – stellen Sie sich vor, wie schlimm es wäre, wenn wir Cannabis legalisieren würden.“

Es gibt keinen Vergleich zwischen diesen beiden verschiedenen Substanzen, die Auswirkungen auf das Verhalten sind sehr unterschiedlich.

Das ist selten, dass jemand, der Cannabis nimmt, streitsüchtig, aggressiv und gewalttätig ist, leider kann das nicht für Alkohol gesagt werden. Es ist, als würde man sagen, dass wir die Schäden gesehen haben, die durch Sportarten wie Rugby verursacht wurden, also haben wir nicht die Absicht, Tennis zuzulassen.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Alkohol fordert so viel Polizeizeit, dass es schrecklich wäre, wenn wir Cannabis legalisieren würden.“

Diese beiden verschiedenartigen Substanzen beeinflussen das Verhalten verschieden. Es ist ungewöhnlich, dass jemand, der Cannabis nimmt, Streit suchend, reizbar und gewaltsam ist, fatalerweise gilt das nicht für Alkohol.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Alcohol occupies so much police time – imagine how bad it’d be if we legalise cannabis.”

There is no comparison between these two different substances that impact behaviour very differently.

It is rare for anyone on cannabis to be argumentative, aggressive and violent, unfortunately, the same cannot be said for alcohol. It’s like saying we’ve seen the damaged caused by sports like rugby, so we have no intention of allowing tennis.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

Alcohol occupies so much police time, it'd be awful f we legalized cannabis.”

These two different substances impact behaviour differently. It's unusual for anyone on cannabis to be argumentative, aggressive and violent, unfortunately, the same cannot be said for alcohol. [08.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 06.04.2022.

Schlagworte: Polizei, Polizisten, Exekutive, Ordnungshüter; Strafverfolgung, Verfolgung; Substanzen.

Mythos #39: “Tödlichkeit”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Illegale Drogen töten Menschen.“

Dies ist irreführend, denn die Mehrheit der Drogentoten sind Folgen von Prohibition und einer drakonischen Drogenpolitik, die den Drogenkonsum unsicherer und gefährlicher macht und die Inanspruchnahme von Hilfe riskant macht. Viele Todesfälle hätten sonst vermieden werden können.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Verbotene Drogen bringen Menschen um.“

Das ist falsch. Die Mehrzahl der Drogentoten sind Auswirkungen einer harten Drogenpolitik, die den Gebrauch von Drogen bedenklicher, kritischer und die Anwendung von Hilfe riskanter macht. Viele Todesfälle hätten sonst abgewendet werden können. Verbote töten!

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Illegal drugs kill people.”

This is misleading because the majority of drug deaths are consequences of prohibition and a draconian drug policy that makes taking drugs uncertain and more dangerous and getting help risky. A lot of deaths could have otherwise been avoided.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Illegal drugs kill people.”

This is misleading. The majority of drug deaths are consequences of draconian drug policies that make taking drugs uncertain, more dangerous and getting help risky. A lot of deaths could have otherwise been avoided. Prohibition kills. [08.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 03.04.2022.

Schlagworte: Regelungen, Gesetze; Auswirkungen; Probleme; Schwarzmarkt; Reinheit. Qualität; Schwierigkeiten; Schädlichkeit, Schaden; Sicherheit; Dramatisierung, Übertreibung; Beistand, Hilfe; Substanzen.

Mythos #26: “Tauglichkeit”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Verbotene Drogen haben in der Medizin wenig oder keinen Nutzen.“

Obwohl dieses Gefühl in der stark veralteten „Einheitskonvention der Vereinten Nationen über Betäubungsmittel (Single Convention on Narcotic Drugs)“ von 1961 verankert wurde, könnte es nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Opiate sind bei der Behandlung schwerer Schmerzen unentbehrlich, während Cannabis und MDMA medizinische Vorteile bei der Behandlung einer wachsenden Zahl von Erkrankungen (z.B.: MS, PTSD, Epilepsie, …) haben.

Die Illegalität hat medizinische Studien und die Akzeptanz extrem erschwert.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Illegale Drogen haben wenig oder gar keinen Zweck in der Medizin.“

Obwohl diese Befürchtung in das unwissenschaftliche „Einheitsübereinkommen der Vereinten Nationen über Betäubungsmittel“ von 1961 integriert ist, könnte es nicht weiter von der Offenheit getrennt sein, aber die Illegalität hat medizinische Studien und Anerkennung extrem beeinträchtigt.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Illegal drugs have little or no use in medicine.”

Although this sentiment is enshrined in the much out-dated 1961 UN "Single Convention on Narcotics Drugs", it couldn’t be further from the truth.

Opiates are essential in severe pain management, while Cannabis and MDMA have medicinal benefits in the treatment of a growing number of conditions (e.g. MS, PTSD, Epilepsy).

Illegality has made medical trials and acceptance extremely difficult.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Illegal drugs have little or no use in medicine.”

Although this sentiment is embedded in the unscientific 1961 UN "Single Convention on Narcotics Drugs", it couldn’t be further from the truth, but illegality has made medical trials and acceptance extremely difficult. [06.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 22.05.2022.

Schlagworte: Auswirkungen, Verhalten; Entwicklung; Gesetz, Gesetze, Rechtsverordnung, Regelungen, Bestimmungen; Politik; Prohibition, Verbote, Verbot; Arznei, Heilmittel, Medizin; Substanzen.

Mythos #19: “Risiken”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Drogen sind illegal, weil sie gefährlich sind, und der Beweis dafür, dass sie gefährlich sind, ist, dass sie illegal sind.“

Dieses doppeldeutige, in sich wiederholende Aussage bietet keine Beweise und wird verwendet, um das Verbot zu verteidigen, aber die Substanzen, die wir »Drogen« nennen, sind nicht von Natur aus gefährlicher als andere Substanzen wie Alkohol, Zucker, Tabak, Koffein und Erdnüsse.

Ein Verbot erhöht jedoch das Risiko, die Gefahr und die Unsicherheit erheblich.

Anmerkungen:

Schon mal von der Alkoholprohibition in den USA gehört? Auflösung: Dieses Konjunkturprogramm für die Organisierte-Kriminalität war auch eine Bankrotterklärung für den Verbraucherschutz. Menschen erfuhren aufgrund von Streckmitteln und Verunreinigungen massive Gesundheitsschäden. [1].

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogen sind illegal, weil sie gefährlich sind, der Beweis, dass sie gefährlich sind, ist, dass sie illegal sind!“

Diese zirkuläre Doppelrede zur Verteidigung des Verbots bietet keine Belege, aber was wir »Drogen« nennen, ist nicht von Natur aus unsicherer als legale psychoaktive Drogen.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Drugs are illegal because they are dangerous, and the proof they are dangerous is that they are illegal!”

This circular Double-Speak offers no evidence and is used to defend prohibition, but the substances we have called »drugs« are not inherently more dangerous than other substances such as alcohol, sugar, tobacco, caffeine and peanuts.

However, prohibition increases the risk, danger and uncertainty considerably.

Added Notes:

Have you ever heard of alcohol-prohibition in the USA? Resolution: This economic stimulus program for organized crime was also a declaration of bankruptcy for consumer protection. People experienced massive health damage due to extenders and contamination. [1].

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Drugs are illegal because they are dangerous, the proof they are dangerous is that they are illegal!”

This circular Doublespeak used to defend prohibition offers no evidence, but what we call »drugs« are not inherently more dangerous than legal psychoactive drugs. [04.11.2021,Twitter].

Verweise:

  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: https://twitter.com/docsteinmetz/status/1801586481670045790 (14. Juni 2024).

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 14.04.2026.

Schlagworte: Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

Mythos #08: “Sicherheit”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

Legale Drogen sind sicherer und weniger schädlich.”

Dies ist eine besonders irreführende Aussage, da Alkohol und Tabak weitaus schädlicher sind als die meisten illegalen Drogen.

Das Verbot macht es jedoch schwierig, Stärke, Inhaltsstoffe oder Qualität illegaler Drogen zu kennen, was an sich ein durchaus vermeidbares, aber ernstes Risiko darstellt.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Legale Drogen sind sicherer und weniger schädlich.“

Das ist falsch, denn Alkohol und Tabak sind weitaus schädlicher als die meisten illegalen Drogen.

Die Prohibition macht es schwierig, die Stärke, den Inhalt oder die Qualität illegaler Drogen zu kennen, wodurch ernsthafte Risiken entstehen, die vollständig vermeidbar sind.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

Legal drugs are safer and less harmful.”

This is a particularly misleading statement because alcohol and tobacco are far more damaging than most illegal drugs. However, prohibition makes it difficult to know the strength, ingredients, or quality of illegal drugs, which in itself creates an entirely avoidable but serious risk.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Legal drugs are safer and less harmful.”

This is wrong because alcohol & tobacco are far more damaging than most illegal drugs. Prohibition makes it difficult to know the strength, content or quality of illegal drugs, creating entirely avoidable serious risks. [03.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 16.01.2022.

Schlagworte: Substanzen.

Mythos #06: “Schädlichkeit”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

Der Konsum von Drogen schadet den Menschen.”

Alle Substanzen (legale und illegale) können bis zu einem gewissen Grad Schaden anrichten, und die schädlichste Droge von allen ist eine legale – Alkohol.

Allerdings macht die Prohibition jene illegalisierten Drogen riskanter und schädlicher. Darüber hinaus kann ein Eintrag in einem Vorstrafenregister für Drogen problematischer sein als die Droge.

Anmerkungen:

Keine Drogen zu nehmen, kann auch schädlich sein:

  1. Wer bei langanhaltenden Schmerzen keine Schmerzmittel nimmt, kann sein Schmerzgedächtnis negativ kalibrieren.
  2. Wer in gewissen Situationen keine Beruhigungsmittel nimmt, kann seiner Psyche nachhaltig schaden.
  3. Wer bei hoher/langer Belastung keine Stimulanzien nimmt, kann leicht einen Unfall durch Unaufmerksamkeit provozieren.
  4. Wer mit Freunden keine Rauschmittel nimmt, kann unter Umständen nicht zu dem sozialen Wesen werden, welches er/sie gerne wäre (und im Herzen auch ist).

Bei Drogen nur über Tod und Verderben mit statistischer Rechtfertigung an der Signifikanzgrenze zu sprechen, ist schädlicher, als Menschen die Instrumente für Risikomanagement in die Hand zu geben, die sie brauchen (vgl. Drogen-Mündigkeit).

Totale Abstinenz ist ohnehin ein Mythos, dem praktisch niemand nachgeht. Spätestens wenn im Alter die Kräfte nachlassen, man die ersten richtigen Schmerzen verspürt oder gar eine Operation (OP) am Körper ansteht, lässt man von dem Gedanken der Abstinenz ab.

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🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogen zu nehmen, schadet Menschen.“

Alle Substanzen (legale und illegale) können Schaden anrichten.
Die schädlichste Droge ist eine legale – Alkohol.

Aber die Prohibition macht illegale Drogen gefährlicher. Außerdem kann der Erwerb eines Vorstrafenregisters für Drogen kritischer sein als die Droge.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Taking drugs damages people.”

All substances (legal and illegal) can to some extent cause harm, and the most damaging drug of all is a legal one – alcohol. However, prohibition makes illicit drugs more dangerous and damaging. In addition, acquiring a criminal record for drugs can be more harmful to life than the drug.

Added notes:

Not taking drugs can also be harmful:

  1. If you don't take painkillers for long-term pain, your pain-memory can be negatively calibrated.
  2. If you don't take sedatives in certain situations, you can do lasting damage to your psyche.
  3. If you don't take stimulants during high/long periods of stress, you can easily provoke an accident through inattention.
  4. Anyone who doesn't take drugs with friends, may not be able to become the social being they would like to be (and are at heart).

When it comes to drugs, only talking about death and destruction with statistical justification at the limit of significance is more harmful than giving people the risk-management tools they need (cf. drug-maturity).

Total abstinence is a myth that practically no one follows. At the latest when your strength weakens as you get older, you feel the first real pain or even have an operation (surgery) on your body, you give up the idea of ​​abstinence.

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🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Taking drugs damages people.”

All substances (legal and illegal) can cause harm, the most damaging drug is a legal one – alcohol. But prohibition makes illicit drugs more risky. Also, acquiring a criminal record for drugs can be more harmful to life than the drug. [03.11.2021,Twitter].

Verweise:

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 25.12.2025.

Schlagworte: Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.