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Mythos #RG-6: "Signale"

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:
„Eine politische Veränderung für Cannabis wäre »das falsche Signal«.“
Diese epische Aussage, die immer wieder von vielen Kritikern verwendet wird, besagt, dass die Drogen-Prohibition entgegen ihrer menschlichen und wirtschaftlichen Verluste weitergeführt werden müsse, da das Eingeständnis ihres Scheiterns zu Schwierigkeiten führen würde. Dass die Verantwortlichen der Prohibition »signalisieren« würden, sie hätten aus ideologischen Motiven nichts als Schäden und Unkosten verursacht, trifft so betrachtet zu.
Wie wäre es in diesem wichtigen Feld der Gesundheits-, Innen-, Rechts-, Wirtschafts- und Finanzpolitik mit faktenorientierter Politik statt mit »Signalfeuer«?
Erweitert:
Es wäre das richtige »Signal«, einzugestehen, dass der bisherige Weg ein Irrweg und die Kriminalisierung de facto Unrecht war.

🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

Policy change for cannabis would »send the wrong signal«.
This epic statement, used again and again by many critics, states that drug prohibition must continue despite its human and economic losses, because admitting its failure would lead to trouble. Viewed in this way, it is correct that those responsible for Prohibition would "signal" that they had caused nothing but damage and expenses for ideological motives.
How about fact-based politics in this important field of health, domestic, legal, economic and financial policy instead of "signal fire"?
Advanced:
It would be the right "signal" to admit that the previous path was wrong and that criminalization was de facto wrong.
Verweise:
Erstellt am: 26.07.2022,
Bearbeitet: 08.10.2022.

Schlagworte
Nebelkerze (Scheinargument)Zeichen setzen; Paradigmenwechsel, Veränderungen in Denkweisen und Sichtweisen; Bestimmung, Bestimmungen; Herrschaft, Macht; Substanzen.

Mythos #RG-4: “Einstieg”

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:
„Cannabis ist eine Einstiegsdroge.“ [1].
Es ist so wie, wenn man sagen würde: Cannabis ist als Substitutionsmittel nicht geeignet, da es eine Droge ist, die eine neue Sucht fördert[#MIX-07].
Ohne dass nur einer einzigen Studie ein Nachweis gelungen wäre, wurde und wird das immer wieder so gesagt. Sowohl die unbegründete Erfindung der „Flashbacks“ als auch die Erwähnung der „Einstiegsdroge“ stellen die beliebtesten Aussagen aller Cannabis-Verbotsbefürworter dar, insbesondere die der konservativen Katholiken.
Dabei haben etliche der Erwachsenen schon Erfahrungen mit Cannabis gemacht, andere (verbotene) Drogen werden jedoch nur von weniger als ein Prozent der Nutzer konsumiert. Nicht einmal der zuvor häufig gerauchte Tabak wird als Einstieg, der zum Konsum anderer Substanzen verleitet, beschrieben. Auch Substanzen, wie Kaffee, Alkohol und anderen wird dieses komischerweise nie nachgesagt, es sei ein Einstiegsmittel.
In Begründungsnot wird von Verbotsbefürwortern gern gesagt, dass der illegale Cannabis-Markt auch andere Drogen bereitstellen und damit zu deren erhöhter Verfügbarkeit beitragen würde. So werden wieder die Folgen der Prohibition zu Rechtfertigungen der Verbote gedeutet. Es wird von denen nie gesagt, es sei problematisch, dass in Supermärkten neben dem Bier auch häufig hochprozentiger Schnaps verfügbar sei.
In den Niederlanden gibt es, übrigens erfolgreich, Coffeeshops und in Spanien die Cannabis-Sozial-Clubs (CSC) – größere Konsum-Probleme als in Deutschland bestehen dort aber auf keinen Fall deswegen.
Anmerkungen:
“Mit der gleichen Logik kann man natürlich sagen, dass Muttermilch eine Einstiegsdroge ist, denn die meisten jenigen, die auch später Heroin genommen haben, haben vorher auch Muttermilch zu sich genommen.“ [2]. 
Aller erste Einstiegsdroge ist also die Muttermilch, dann kommt der Umstieg auf den gefährlichen Schnuller! Manche lutschen auch noch Ewigkeiten nach der Schnuller Ära den Daumen als dritte Droge...
Studien zeigen sogar, dass Cannabis eine „Ausstiegsdroge“ und keine „Einstiegsdroge“ ist. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Menschen oft andere Substanzen konsumieren, bevor sie jemals Cannabis konsumieren, darunter Alkohol, Tabak und Arzneimittel. – So wird berichtet, dass durch Cannabis-Konsum sich das Verlangen nach einigen Stimulanzien verringern kann. Bei Alkoholikern wird auch immer wieder beschrieben, dass Cannabis hilfreich beim Ausstieg aus dem Alkoholismus sein kann. Ähnlich verhält es sich auch bei manchen Tabak-Konsumenten.

    🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

    „Cannabis is a gateway drug.“ [1].
    It's like saying:  “Cannabis is not suitable as a substitute because it is a drug that promotes a new addiction[#MIX-07].
    Without a single study having been able to provide proof, this has been and is said again and again. Both the unfounded invention of 'flashbacks' and the mention of the 'gateway drug' represent the most popular statements of all cannabis prohibition advocates, especially conservative Catholics.
    A number of adults have already had experience with cannabis, but other (banned) drugs are used by less than one percent of users. Not even the previously frequently smoked tobacco is described as a starting point that tempts people to consume other substances. Strangely enough, substances such as coffee, alcohol and others are never said to be a gateway.
    In need of justification, supporters of the ban like to say that the illegal cannabis market would also provide other drugs and thus contribute to their increased availability. Thus, the consequences of prohibition are again interpreted as justifications for prohibitions. They never say, it's a problem that high-proof schnapps is often available in supermarkets alongside beer.
    There are coffee shops in the Netherlands, which are successful, by the way, and the Cannabis Social Clubs (CSC) in Spain – but this is by no means the reason, why there are greater consumption issues than in Germany.
    Added notes:
    “With the same logic, you can of course say that breast-milk is a gateway drug, because most of those who later took heroin also took breast-milk beforehand.” [2].
    The very first gateway drug is breast-milk, then comes the switch to the dangerous pacifier! Some people still suck their thumbs as a third drug, even ages after the pacifier era...
    Studies even show that cannabis is an “exit-drug” rather than a “gateway-drug.” Numerous studies have found that people often use other substances before ever using cannabis, including alcohol, tobacco, and pharmaceuticals. – It is reported that cannabis consumption can reduce the craving for some stimulants. Alcoholics frequently say that cannabis can be helpful in getting out of alcoholism. The situation is similar for some tobacco consumers.

      Verweise:

      1. Quelle der Inspiration: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/benebelt-ist-vor-allem-die-verbotspolitik; Dr. Raphael Gaßmann – Ausgabe 37/2021.
      2. Video: LEAP Gründung in Deutschland - Wolfgang Nešković (09.01.2016, Zeitmarke: 10:57) – Law Enforcement Against Prohibition (LEAP) Deutschland.
      • Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/La_Guardia_Committee * Das LaGuardia Committee (deutsch: LaGuardia-Komitee) untersuchte im Auftrag des New Yorker Bürgermeisters Fiorello LaGuardia von 1938 bis 1944 die Gefahren von Cannabis und widerlegte systematisch die Behauptungen des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten (US Treasury Department), dass das Rauchen von Marihuana zu Wahnsinn führe, die körperliche und geistige Gesundheit verschlechtere, kriminelles Verhalten und Jugendkriminalität befeuere, körperlich abhängig mache, und eine „Einstiegsdroge“ für gefährlichere Drogen sei.

      Erstellt am: 26.07.2022,
      Bearbeitet: 09.02.2026.

      SchlagworteNebelkerze (Scheinargument)Einstiegsdroge, Einstiegsdrogen, Hypothese, These, Theorie; Einstiegsprozesse, Einstiegsprozess; Flashback, Flash-Back, Flash-Backs; Abstinenz, Entzug; Substanzen; Brandmarkung, Stigmata, Stigmatisierung; Milch.

      Mythos #RG-3: “Verträge”

      🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:

      „Wir sind rechtlich an internationale Verträge gekoppelt.“
      Selbst vernünftige internationale Vereinbarungen wie Klimaschutz-Konventionen und Atompakte konnten schon mit einer Unterschrift gekündigt werden.
      Dass gescheite Cannabispolitik ganz ohne Vertragskündigung machbar ist, haben zuletzt sogar ein Hauptteil der US-Bundesstaaten aufgezeigt und das trotz, dass die internationalen Cannabis-Verbote ursprünglich mit einer derartigen Unzahl von hetzenden Lügen eingeführt wurden.
      Ergänzungen:
      Außerdem zeigt sich, dass bereits einige Regionen der Welt, wie zum Beispiel Kanada und Uruguay, diese Verpflichtungen ignorieren können.

      🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

      „We are legally bound to international treaties.“
      Even sensible international agreements such as climate protection conventions and nuclear pacts could be terminated with just one signature.
      Numerous US states have recently shown that a clever cannabis policy can be implemented without terminating a contract, despite the fact that the international cannabis prohibition were originally introduced with such a myriad of inflammatory lies.
      Additions:
      It also shows that some regions of the world, such as Canada and Uruguay, can already ignore these obligations.

      Verweise:

      Erstellt am: 26.07.2022,
      Bearbeitet: 02.10.2022.

      Schlagworte: Scheinargument (Nebelkerze)Abkommen, Konventionen, Übereinkommen, Kontrakte, Vereinbarungen; Regeln, Verordnungen, Vorgaben, Vorschriften; Pflichten, Verpflichtungen; Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel (Single-Convention-On-Narcotic-Drugs); Bestimmung, Bestimmungen; Herrschaft, Macht; Substanzen.

      Mythos #68: “Hygiene”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Das Injizieren von Drogen verursacht Geschwüre, Sepsis, Endokarditis, Hepatitis und HIV.“

      Unwahr – das Injizieren von Drogen (Medikamenten) unter unsterilen Bedingungen und das Teilen von Geräten wie Spritzen mit infizierten anderen verursacht diese Probleme – nicht das Injizieren an sich. Dieses Risiko wird durch die Prohibition und der Drogenpolitik wahrscheinlicher, da diese den Zugang zu sauberen Nadeln und Geräten stigmatisiert und erschwert.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      1. „Das Injizieren von Drogen verursacht Geschwüre, Hepatitis und HIV.“

      Falsch, es ist das Injizieren von Drogen unter unhygienischen Kriterien und das Teilen von Instrumenten (Spritzen) mit infizierten anderen, das diese Probleme verursacht – nicht das Injizieren an sich. Dieses Risiko wird durch die Drogen-Verbotspolitik höher.

      2. „Illegal hergestelltes Desomorphin (halb-synthetisches Opioid) frisst Fleisch.“

      Es gibt keine Droge, die plötzlich anfängt, unser Fleisch zu fressen. Das passiert mit jedem Fleisch, wenn man Schadstoffe in unhygienische Umgebungen injiziert – man bekommt Geschwüre, Wundbrand, Blutvergiftung.

      Sagen wir die Wahrheit, es ist das Verbot, das dies bewirkt – nicht Drogen.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Injecting drugs causes ulcers, sepsis, endocarditis, Hepatitis & HIV.”

      Untrue, it is injecting drugs under unsterile conditions and sharing equipment with infected others that causes these issues – not injecting per se. This risk is made more likely by Prohibitionist drug policies that stigmatize and make access to clean needles and equipment more difficult.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      1. “Injecting drugs causes ulcers, hepatitis & HIV.”

      Untrue, it is injecting drugs under unsterile conditions and sharing equipment with infected others that causes these issues – not injecting per se. This risk is made more likely by Prohibitionist drug policies. [13.11.2021,Twitter].

      2. “Illicitly produced desomorphine (semi-synthetic opioid) eats flesh.“

      There is no drug that might suddenly start eating our flesh. It's what happens to any flesh when you inject contaminants in unhygienic environments - you get ulcers, gangrene, septicemia. [13.03.2022,Twitter].

      Let's tell the truth it's prohibition that's doing this - not drugs. [13.03.2022,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 19.04.2022.

      Schlagworte: Einen Druck setzen; Drücken; Spritzen, Spritze; Injektionen; Injektionsspritzen, Pumpen; Sauberkeit, Reinheit; Opium, Opiate, Opioide, Schlafmohn, Mohn; Heroin (Diamorphin, Diacetylmorphin), Morphin; Krokodil (Desomorphin); Gebrauch, Konsum, Substanzen.

      Mythos #64: “Nationen”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Wir müssen die UN dazu bringen, ihren Umgang mit Drogen zu ändern.“

      Das UN-System zur Kontrolle von »Drogen« hat das Problem geschaffen.

      Die UN, die Bastion der unnötigen Prohibition, die das Welt-Drogenpolitik Problem geschaffen hat, sollte nicht mit der Leitung von Reformen beauftragt werden, ihre Rolle und ihr Engagement bei der Kontrolle von „Drogen“ müssen außer Dienst gestellt werden. Stattdessen müssen die Länder ihre Energie investieren, um das drogenpolitische Problem in ihrem eigenen Land anzugehen und Reformen auf nationaler Ebene umzusetzen, anstatt Energie zu veräußern und zu verschwenden, um internationale Reformen zu suchen und darauf zu warten.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Wir müssen die UN dazu bewegen, ihre Herangehensweise an Drogen zu ändern.“

      Die Fehlinformationen der UN (Vereinte Nationen) über „Drogen“ haben das Problem geschaffen. Den Vereinten Nationen sollte nicht zugetraut werden, Neuordnungen voranzutreiben, und ihre Rolle und Beteiligung an der Kontrolle von „Drogen“ muss eingestellt werden.

      Anstatt sich an die UN zu wenden, müssen die Länder ihre Energie investieren, um das drogenpolitische Problem in ihrem eigenen Land anzugehen und eine Drogenreform auf nationaler Ebene einzuführen, anstatt Energie zu vergeuden und zu verschwenden, um globale Neuordnungen zu suchen und hierauf zu beharren.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “We need to get the UN to change their approach to drugs.”

      The UN system to control ‘drugs’ has created the problem.

      The UN the bastion of needless prohibition that has created the World-Drug-Policy Problem, should not be commissioned to lead reform, their role and involvement in controlling ‘drugs’ needs to be decommissioned. Instead, we need countries to invest their energy to tackle the drug-policy problem in their own country and roll out reform nationally, rather than divest and waste energy seeking and waiting for international reforms.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “We need to get the UN to change their approach to drugs.”

      The UN misinformation about “drugs” has created the problem. The UN should not be trusted to lead reform and their role and involvement in controlling “drugs” needs to be decommissioned. [13.11.2021,Twitter].

      Instead of looking to the UN, countries need to invest their energy to tackle the drug-policy problem in their own country and roll out drug reform nationally, rather than divest and waste energy seeking and waiting for global reforms. [13.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 18.04.2022.

      Schlagworte: Prohibition, Verbote; Gesetze, Rechtsverordnung; Reform, Neuordnung; Bestimmung, Bestimmungen; Substanzen.

      Mythos #63: “Kollektiv”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Die Nationen müssen zusammenarbeiten, um das globale Drogenproblem anzugehen.“

      Es gibt kein globales Drogenproblem, wir haben ein globales drogenpolitisches Problem.

      Drogenpolitischer Schaden, der von den Nationen geschaffen, aufrechterhalten und verschlimmert wurde, die unter dem UN-Mandat zusammenarbeiten, um sogenannte Drogen zu verbieten.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Völker müssen zusammenarbeiten, um das weltweite Drogenproblem anzugreifen.“

      Es gibt kein pauschales Drogenproblem, wir haben ein weltweites Drogen-politisches Problem. Drogenpolitischer Schaden, der von den Staaten geschaffen, beibehalten und verschärft wurde, die unter der UN-Befugnis zusammenarbeiten, um „Drogen“ zu unterbinden.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Nations need to work together tackle the global drug problem.”

      There is no global drug problem, what we have is a global drug-policy problem. Drug policy harm that has been created, sustained and exacerbated by the nations working together under the UN mandate to prohibit so-called drugs.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Nations need to work together tackle the global drug problem.”

      There is no global drug problem, we have a global drug-policy problem. Drug policy harm that's been created, sustained and exacerbated by the nations working together under the UN mandate to prohibit “drugs”. [13.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 17.04.2022.

      Schlagworte: Prohibition, Verbote; Substanzen.

      Mythos #61: “Entwicklung”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Drogengesetze sind veraltet und müssen geändert werden.“

      Unwahr – Es ist nicht so, dass die Drogengesetze veraltet sind, sie waren zu keiner Zeit für ihren Zweck geeignet. Sie wurzeln in Propaganda, Mythen und Lügen, und wir müssen dies verstehen, um neue Drogengesetze zu entwickeln, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, mit Richtlinien, die die Schadensminderung (Harm-Reduction) fördern und die Menschenrechte schützen.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogengesetze sind unmodern und sollten korrigiert werden.“

      Falsch. Sie waren zu keiner Zeit zweckmäßig. Sie wurzeln in Täuschung, Mythen und Unwahrheiten, und wir müssen dies begreifen, um neue Drogengesetze zu entwerfen.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Drug laws are outdated and need changing.”

      Untrue – It’s not that drug laws have become outdated, they have never been fit for purpose at any time. They are rooted in propaganda, myths and lies and we need to understand this in order to develop new drug laws rooted in scientific evidence with policies that promote harm reduction and protect human rights.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Drug laws are outdated and need changing.”

      Untrue. They have never been fit for purpose at any time. They are rooted in propaganda, myths and lies and we must understand this in order to develop new drug laws. [13.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 17.04.2022.

      Schlagworte: Gesetze, Regelungen, Bestimmungen; Prohibition, Verbote; Menschenwürde, Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit; Substanzen.

      Mythos #60: “Irrtümer”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Vielleicht haben wir uns bei Cannabis geirrt und das Verbot davon ist ein Fehler.“

      Isolieren Sie Cannabis nicht einfach, ein Drogenverbot ist für alle illegalen Drogen falsch.

      Ja, es ist richtig, dass Cannabis legalisiert und frei für den persönlichen Gebrauch angebaut werden können sollte.

      Aber Cannabis zu isolieren, zu trennen und diese spezielle Droge einzuladen, Macht und Privilegien in einem korrupten System zu genießen, verewigt nicht nur die Drogen-Trennung (Apartheid), sondern schwächt möglicherweise auch die Opposition dagegen.

      Während Cannabis legalisiert werden sollte, muss sich das Engagement jedoch darauf konzentrieren, das gesamte korrupte Drogenkontrollsystem aufzudecken und abzubauen, für das es keine wissenschaftlichen Beweise gibt. Nur so können alle Drogen entkriminalisiert und vernünftig reguliert werden, anstatt bestimmte Drogen auszuwählen, um Privilegien zu genießen und Werbung neben Alkohol, Koffein und Tabak zu betreiben.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Vielleicht haben wir uns in Bezug auf Cannabis vertan.“

      Nein, ein Verbot ist für ALLE illegalen Drogen falsch. Ja, Cannabis sollte legalisiert werden, aber das gesamte korrupte Drogenkontrollsystem ist falsch und es fehlen wissenschaftliche Nachweise dafür.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Maybe we were wrong about cannabis {and banning it is a mistake}.”

      Don’t just isolate cannabis, drug prohibition is wrong for all illicit drugs.

      Yes, it’s right that cannabis should be legalized and free for individuals to cultivate for personal use.

      But isolating cannabis and inviting this particular drug to enjoy power and privilege in a corrupt system not only perpetuates the drug apartheid, but it potentially weakens the opposition to it.

      So while cannabis should be legalized, the commitment needs to be focused upon exposing and dismantling the entire corrupt drug control system that lacks scientific evidence to support it, so that all drugs are decriminalized and sensibly regulated, rather than select particular drugs to enjoy privilege and promotion alongside alcohol, caffeine and tobacco.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Maybe we were wrong about cannabis.”

      No, prohibition is wrong for ALL illicit drugs. Yes, cannabis should be legalised, but the entire corrupt drug control system is wrong and lacks scientific evidence to support it. [13.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 16.04.2022.

      Schlagworte: Prohibition; Gesetze, Rechtsverordnung, Regelungen; Substanzen; Chancengleichheit, Gleichheit, Gleichberechtigung.

      Mythos #59: “Regulierungen“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Drogen sind gefährlich, deshalb brauchen wir Regulierungen.“

      Verbotsargumente zu übernehmen, um Menschen zur Entkriminalisierung oder Legalisierung zu bewegen, dient nur dazu, Mythen und Fehlinformationen zu verewigen. Drogen sind allgemein nicht gefährlich, sie variieren stark und können nicht so in einen Topf geworfen werden.

      Was wir sagen können, ist, dass die Durchsetzung des Verbots den Drogenkonsum gefährlich gemacht hat.

      Seien Sie vorsichtig, denn die Regulierung kann so streng sein, dass es sich tatsächlich um ein neues Verbot handelt.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogen sind unsicher, deshalb brauchen wir eine Regulierung.“

      Verbotsbegründungen zu adoptieren, um Menschen zur Entkriminalisierung, Legalisierung oder Reform zu bewegen, dient nur dazu, Mythen und Desinformation zu verstärken. Drogen sind per se nicht unsicher, und die Risiken sind sehr unterschiedlich.

      Was wir sagen können, ist, dass die Verwirklichung des Verbots den Drogenkonsum unsicher gemacht hat, obwohl dies nicht anders gewesen wäre.

      Wir müssen uns davor hüten, zu einfach nach Regulierung zu fordern, denn einige Formen der Regulierung können so streng sein, dass sie effektiv Prohibition 2.0 sind.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Drugs are dangerous, that’s why we need regulation.”

      Adopting prohibition arguments, to draw people towards decriminalization or legalization, only serves to perpetuate myths and misinformation. Drugs are not dangerous per se, they vary widely and cannot be lumped together like this.

      What we can say is that prohibition enforcement has made drug use dangerous.

      Beware because regulation can be so strict, it is effectively a new prohibition.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Drugs are dangerous, that’s why we need regulation”

      Adopting prohibition arguments to draw people towards decriminalisation, legalisation or reform, only serves to reinforce myths and misinformation. Drugs are not dangerous per se, and risks vary widely. [12.11.2021,Twitter].

      What we can say is that prohibition enforcement has made drug use dangerous, when it wouldn't have been otherwise. We need to beware too simply calling for Regulation, because some forms of regulation can be so strict, they are effectively Prohibition 2.0. [12.11.2021,Twitter].

      Verweise:

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 03.06.2022.

      Schlagworte: Gesetze, Rechtsverordnung, Regelungen; Bestimmung, Bestimmungen; Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

      Mythos #57: “Machtausübung”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Der Drogenkrieg ist gescheitert.“

      Das hängt davon ab, was Ihrer Meinung nach der Zweck des Drogenkriegs ist.

      Ja, der Drogenkrieg hat es versäumt, den Konsum verbotener Drogen zu reduzieren oder zu stoppen – aber das ist ein Krieg, der niemals geführt werden sollte, er ist grundlegend fehlgeleitet und falsch.

      Wenn man den Drogenkrieg aus einer neoliberalen Perspektive versteht, war er ein großer Erfolg. Es hat die privilegierte Stellung der legalen Drogenindustrie (Pharma, Zucker, Koffein, Alkohol und Tabak) bewahrt; es hat dem Staat beträchtliche Befugnisse zur Kontrolle der Armen, Farbigen, Indigenen und der „Anderen“ verliehen; es hat dem aufkeimenden und lukrativen strafrechtlichen Industriekomplex große Zahlen geliefert; und es hat in Zeiten der Rezession umfangreiche neue Geschäftsmöglichkeiten für Tests und Überwachung hervorgebracht.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Der Drogenkrieg ist ein Misserfolg.“

      Das hängt davon ab, was Ihrer Ansicht nach der Nutzen des Drogenkriegs ist.

      Ja, der Drogenkrieg hat es nicht geschafft, das Angebot zu verringern oder die Menschen davon abzuhalten, verbotene Drogen zu konsumieren. Aber es hat das bevorzugte Ansehen bewahrt, die der legalen Industrie eingeräumt wird.

      Es hat dem Staat beträchtliche Vollmachten gegeben, um die Armen, Farbigen, Indigenen und „Anderen“ zu kontrollieren; es hat große Werte für den entstehenden und profitablen industriellen Strafvollzugskomplex geliefert; es hat weitreichende neue Geschäftsmöglichkeiten für Tests und Überwachung geschaffen.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “The Drugs War has failed.”

      That depends upon what you think the purpose of the Drug War is.

      Yes, the drug war has failed to reduce or stop people from using banned drugs – but that is a war that should never be fought, it is fundamentally misguided and wrong.

      If the drug war is understood through a neoliberal lens, it has been a great success. It has preserved the privileged position granted to the legal drug industry (pharmaceuticals, sugar, caffeine, alcohol and tobacco); it has provided the state with considerable powers to control the poor, people of colour, indigenous people and the ‘other’; it has provided great numbers for the burgeoning and profitable penal industrial complex; and it has spawned extensive new testing and surveillance business opportunities in times of recession.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “The Drugs War has failed.”

      That depends upon what you think the purpose of the Drug War is. Yes, the drug war has failed to reduce supply or stop people from using banned drugs. But it has preserved the privileged position granted to the legal drug industry. [12.11.2021,Twitter].

      It's given the state considerable powers to control the poor, people of colour, indigenous & ‘Other’; it's provided great numbers for the burgeoning & profitable penal industrial complex; it's spawned extensive new testing and surveillance business opportunities. [12.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 15.04.2022.

      Schlagworte: Krieg gegen Drogen, engl.: “War on Drugs”; Entwicklung, Auswirkungen; Gesetze, Rechtsverordnung; Prohibition, Verbote; Strafverfolgung, Verfolgung; Herrschaft, Macht; Substanzen.

      Mythos #56: “Legalität”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

      „Drogen (wie zum Beispiel Cannabis) sind illegal.“

      Als Folge der Unterzeichnung der UN-Einheitskonvention von 1961 haben die Länder den Besitz und den Anbau bestimmter in dessen Abkommen aufgeführten Substanzen und Pflanzen »strafbar« gemacht.

      Substanzen und Pflanzen selbst sind jedoch nicht illegal, was die Frage aufwirft, da Pflanzen wie Cannabis, Koka und der Schlafmohn nicht verboten sein können, auf welcher Grundlage Polizei und Militär das Land durchsuchen können oder sollen, um angebaute Pflanzen auszugraben oder zu zerstören.

      Anmerkungen:

      Streng genommen sind keinerlei Drogen / Genussmittel / Medikamente legal oder illegal. Es geht in Gesetzen immer um Handlungen wie Import, Export, Besitz, Anbau etc. – Koksen und Kiffen sind, sofern das Material zum unmittelbaren Konsum überlassen wird, genauso legal wie Bier trinken. [1].
      Als man noch legal Kokain in deutschen Apotheken beziehen konnte, gab es damals auch so viele Kriminelle, Mörder & Opfer? [2a].
      Dass wir mit einer Prohibition, die noch nicht mal funktioniert (!), Morde und Demokratiezersetzung fördern, mag einigen egal sein. Fakt ist, Kokain war lange Jahre in Deutschland legal, ohne dass die Volksgesundheit in einem erheblicherem Maße litt als heutzutage (vgl. Goldene 20er). [2b].

      Das im Menschen vorkommende Dopamin-Molekül (Hormon) ist laut dem “Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz” (NpSG) in Deutschland ebenfalls verboten. Die Herstellung, unabhängig von der Methode (also auch enzymatisch in vivo), ist illegal. Somit ist wohl jeder Mensch hier illegal. [2].

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogen wie Cannabis sind verboten.“

      Der Besitz und Anbau bestimmter Drogen ist verboten, die Pflanzen jedoch nicht. Wenn Cannabis, Koka und Schlafmohn nicht verboten sind, auf welcher Grundlage können Polizei und Militär das Land durchsuchen, um Pflanzen auszuheben oder zu vernichten.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Drugs like cannabis are illegal.”

      As a result of the 1961 UN Single Convention, signature countries have made possession and cultivation of certain substances listed in the Convention a criminal offence.

      However, the substances themselves are not illegal, which raises the question why plants like cannabis, coca and the opium poppy are not illegal, on what basis can or should the police and armed forces search the countryside to dig up, or destroy uncultivated plants.

      Added notes:

      Strictly speaking, no drugs stimulants medications are legal or illegal. Laws are always about actions such as import, export, possession, cultivation, etc. – snorting cocaine and smoking weed are just as legal as drinking beer, provided that the material is left for immediate consumption. [1]. 

      When you could still legally buy cocaine in German pharmacies, were there so many criminals, murderers and victims? [2a].

      It may not matter to some people, that we are promoting murder and the erosion of democracy with a prohibition that doesn't even work (!). The fact is that cocaine was legal in Germany for many years without public health suffering to any greater extent than it does today (cf. Golden 20s). [2b].

      The human dopamine molecule (hormone) is also banned in Germany according to the “New Psychoactive Substances Act” (NpSG). The production, regardless of the method (ie also enzymatically in vivo), is illegal. So everyone here is illegal. [2].

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Drugs like cannabis are illegal.”

      Possession and cultivation of certain drugs is illegal, but the plants aren't. If cannabis, coca and opium poppy are not illegal on what basis can the police and armed forces search the countryside to dig up or destroy plants. [12.11.2021,Twitter].

      Verweise:

      1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Streng genommen sind keinerlei Drogen/Genussmittel/Medikamente legal oder illegal. …“, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1672277169140117516 (23.06.2023).
      2. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Als man noch legal Kokain ...”, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1857822658324476047 (16. Nov. 2024); “Dass wir mit einer Prohibition...“, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1857932189683560627 (17. Nov. 2024).
      3. Dr. Fabian Pitter Steinmetz [Ab: 11.12. 2020] * ehem.: “Dr. Pierre Tailleur” (Dr. Peter Taylor): “Das Dopamin-Molekül ist laut NpSG ebenfalls verboten. …”, https://twitter.com/DocTailleur/status/1026040823903907841 (05.08.2018).
      • Torrid Luna: “Phenethylamine … Dopamin”, https://twitter.com/horridtuna/status/1514900561979707394 (15.04.2022). * Gesetze im Internet: Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) - PDF. https://www.gesetze-im-internet.de/npsg/NpSG.pdf * Volltext: “Das NpSG selbst gibt die Antwort: Wenn man in Anlage 1 (Phenethylamine) als Strukturelement A den Benzolring wählt, substituiert »mit beliebigen, chemisch möglichen Kombinationen« von C, H, N, O, und in Strukturelement B alle Reste mit H substituiert, erhält man Dopamin.”

      Erstellt am: 10. Nov. 2021,
      Bearbeitet: 13. März 2026.

      Persönliche Bemerkung: Für den Satzteil: “[...] which [...] are not illegal, [...].” ist kreatives Übersetzen zu empfehlen! Vom Sinngehalt des vorhergehenden Satzteils ausgehend, kann dies wie folgt umgesetzt werden: “[...] da [...] nicht verboten »sein können«, [...].“.

      Schlagworte: Einordnung, Klassifikation, Klassifizierung; Opium, Schlafmohn, Mohn; Koka, Kokain; Cannabis (Hanf); Substanzen.

      Mythos #52: “Forschung“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Wenn wir belastbare Beweise liefern, werden sich die Drogengesetze ändern.“

      Starke zuverlässige Beweise sind entscheidend für die Entwicklung wirksamer Drogengesetze, aber die meisten fortgeschrittenen kapitalistischen Länder zeigen kaum Anzeichen, dass sie von Wissenschaft und Beweisen beeinflusst werden. Stattdessen scheinen sie einer ideologisch motivierten Position verpflichtet zu sein, das Privileg legaler Drogen zu wahren, indem sie alle illegalen Drogen unabhängig von den verursachten Schäden dämonisieren.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogengesetze werden sich mit starker Forschung ändern“

      Starke, verlässliche Beweise sind für rationelle Drogengesetze von wichtiger Bedeutung, aber die Länder bleiben fest einer Prohibitionisten-Ideologie verpflichtet, die wenig Interesse an den ihnen vorgelegten Beweisen und Forschungsergebnissen hat.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “If we provide robust evidence, drug laws will change”

      Strong, reliable evidence is crucial to develop effective drug laws, but most advanced capitalist countries show little sign of being influenced by science and evidence. Instead, they seem committed to an ideologically driven position to maintain the privilege of legal drugs by demonising all illicit drugs, regardless of the harms caused.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Drug laws will change with robust research”

      Strong, reliable evidence is crucial for effective drug laws, but countries remain firmly committed to a prohibitionist ideology that has little interest in the evidence and research presented to them. [12.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 12.04.2022.

      Schlagworte: Herrschaft, Macht.

      Mythos #42: “Regulation“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Strenge Regulierung ist der richtige Weg.“

      Im Idealfall, aber es hängt davon ab, wie die Regulierung aussieht.

      Nicht, wenn diese Verordnung (wie im New Zealand - Psychoactive Substance Act 2013 dargestellt) bedeutet:

      Sie sind jetzt verboten und werden für den Besitz von Substanzen bestraft, die nicht vom Staat zugelassen sind (s.71 $500 Geldstrafe); Handel wird mit einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren bestraft (s.70); alle neuen psychoaktiven Substanzen, die nicht im Drogenmissbrauchsgesetz aufgeführt sind, sind automatisch verboten und die einzige Möglichkeit, „zugelassene“ Substanzen zu erwerben, ist über Big-Pharma oder Big-Business.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Strenge Regulierung ist der Weg nach vorn.“

      Es kommt darauf an. – Nicht, wenn die Regulierung (NZ-PSA2013) bedeutet, dass Sie für den Besitz nicht zugelassener Substanzen verfolgt und bestraft werden (s.71 $500 Geldstrafe); 2 Jahre Gefängnis wegen Verkauf (s.70); und alle neuen psychoaktiven Substanzen automatisch verboten sind.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Strict Regulation is the way forward.”

      Ideally, but it depends upon what regulation looks like. Not if that regulation (as illustrated in the New Zealand Psychoactive Substance Act 2013) means:

      You are now prohibited and punished for possession of substances not approved by the state (s.71 $500 fine); supply carries a 2 year prison sentence (s.70); all new psychoactive substances not listed in the Misuse of Drugs Act are automatically prohibited and the only way of acquiring ‘approved’ substances is through Big-Pharma or Big-Business.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Strict Regulation is the way forward.”

      It depends. – Not if regulation (NZ-PSA2013) means you're prohibited and punished for possession of unapproved substances (s.71 $500 fine); 2yrs prison for supply (s.70); & all new psychoactive substances are automatically prohibited. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 04.04.2022.

      Schlagworte: Strafverfolgung, Verfolgung; Bestimmung, Bestimmungen.

      Mythos #41: “Drogenkrieg”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Es ist ein Krieg gegen Drogen.“

      Unwahr – Drogen wurden nie besser aufgenommen, integriert oder beworben.

      Es gibt keinen Krieg gegen Alkohol, Tabak, Koffein, Zucker, Fett oder Pharmazeutische-Drogen.

      Das Ganze ist ein Krieg gegen bestimmte Drogen, die aus politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen (nicht aus pharmakologischen oder wissenschaftlichen Gründen) verboten wurden. Es ist ein „Krieg zwischen den Drogen“, der von einer kompromisslos harten Drogen-Trennung (Apartheid) erzwungen wird.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Es ist ein Krieg gegen Drogen.“

      Falsch – Drogen wurden noch nie besser berücksichtigt, einbezogen oder umworben.

      Es gibt keinen Krieg gegen Alkohol, Tabak, Koffein, Zucker oder Big-Pharma-Drogen. Es ist ein Krieg gegen bestimmte Drogen, die aus politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen geächtet wurden.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “It’s a war on drugs.”

      Untrue – drugs have never been more accommodated, integrated or promoted.

      There is no war on alcohol, tobacco, caffeine, sugar, fat or Big-Pharma drugs.

      It is a war on particular drugs that have been outlawed for political, social and economic reasons (not pharmacological or scientific reasons). It’s a ‘War Between Drugs’ enforced by an uncompromisingly tough Drug Apartheid.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “It’s a war on drugs.”

      Untrue – drugs have never been more accommodated, integrated or promoted.

      There is no war on alcohol, tobacco, caffeine, sugar or Big-Pharma drugs. It is a war on particular drugs that have been outlawed for political, social and economic reasons. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 04.04.2022.

      Schlagworte: Arznei, Medikamente, Medizin; Substanzen.

      Mythos #40: “Drogenpolitik“

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

      „Die Drogenpolitik basiert auf den besten verfügbaren Erkenntnissen.“

      Jahrzehntelang haben Forschungsberichte, Auswertungen, Untersuchungen, Expertengruppen Berge von Beweisen geliefert – aber die Drogenpolitik hat immer wieder die besten verfügbaren Beweise ignoriert und stattdessen weiterhin die in der „UN-Einheitskonvention von 1961“ verankerten Verbotsprinzipien hochgehalten.

      Die Drogenpolitik wurzelt in ideologischen Überzeugungen und dem Versuch, die moralische Oberhand zu gewinnen, und nicht auf Wissenschaft und Beweise.

      Anmerkungen:

      Die bisherigen Drogengesetze wurden nicht unter den Bedingungen der: Erforderlichkeit, Eignung und Verhältnismäßigkeit geschaffen und erfüllen diese auch nicht.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Drogenpolitik basiert auf Forschung“

      Mehrere Jahrzehnte haben Forschungsberichte, Analysen, Anfragen, Expertengruppen Berge von Belegen geliefert – aber die Drogenpolitik hat immer wieder Belege ignoriert und stattdessen weiterhin an der unwissenschaftlichen „UN-Einheitskonvention von 1961“ festgehalten.

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Drug policy is based upon the best available evidence.”

      For decades research reports, reviews, inquiries, expert groups have provided mountain loads of evidence – but drug policy has repeatedly ignored the best available evidence and instead continued to uphold the principles of prohibition enshrined in the “1961 UN Single Convention”.

      Drug policy is rooted in ideological beliefs and an attempt to seize the moral high ground, rather than science and evidence.

      Added notes:

      The present drug laws were not created under the conditions of: necessity, suitability and proportionality and also do not fulfill these.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Drug policy is based upon research”

      For decades research reports, reviews, inquiries, expert groups have provided mountain loads of evidence – but drug policy has repeatedly ignored evidence & instead continued to uphold the unscientific “1961 UN Single Convention”. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 04.04.2022.

      Schlagworte: Herrschaft, Macht; Substanzen.

      Mythos #39: “Tödlichkeit”

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

      „Illegale Drogen töten Menschen.“

      Dies ist irreführend, denn die Mehrheit der Drogentoten sind Folgen von Prohibition und einer drakonischen Drogenpolitik, die den Drogenkonsum unsicherer und gefährlicher macht und die Inanspruchnahme von Hilfe riskant macht. Viele Todesfälle hätten sonst vermieden werden können.

      🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

      „Verbotene Drogen bringen Menschen um.“

      Das ist falsch. Die Mehrzahl der Drogentoten sind Auswirkungen einer harten Drogenpolitik, die den Gebrauch von Drogen bedenklicher, kritischer und die Anwendung von Hilfe riskanter macht. Viele Todesfälle hätten sonst abgewendet werden können. Verbote töten!

      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

      “Illegal drugs kill people.”

      This is misleading because the majority of drug deaths are consequences of prohibition and a draconian drug policy that makes taking drugs uncertain and more dangerous and getting help risky. A lot of deaths could have otherwise been avoided.

      🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

      “Illegal drugs kill people.”

      This is misleading. The majority of drug deaths are consequences of draconian drug policies that make taking drugs uncertain, more dangerous and getting help risky. A lot of deaths could have otherwise been avoided. Prohibition kills. [08.11.2021,Twitter].

      Erstellt am: 10.11.2021,
      Bearbeitet: 03.04.2022.

      Schlagworte: Regelungen, Gesetze; Auswirkungen; Probleme; Schwarzmarkt; Reinheit. Qualität; Schwierigkeiten; Schädlichkeit, Schaden; Sicherheit; Dramatisierung, Übertreibung; Beistand, Hilfe; Substanzen.