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Mythos #MIX-08: "Potenz"

🇩🇪 „Cannabis ist stärker geworden und hat mehr THC heutzutage.“

Das ist fast so wie als ob man sagen würde: „Cannabis weist heutzutage höhere THC Gehalte auf und ist somit unberechenbarer als in den 1970′er“ – oder: „Die Drogen da draußen haben sich verändert, sie sind jetzt reiner, stärker und gefährlicher, – sie sind tödlich“. [#RG-2],[#74].
Medien und vor allen Dingen die Polizei sind diejenigen, die diesen Unsinn verbreiten!
Die Sortenvielfalt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten lediglich erhöht. Sorten mit niedrigeren THC Gehalten standen und stehen jedoch auch schon immer zur Verfügung, nur mit dem Unterschied, dass der Wirkstoffgehalt der Produkte im Schwarzmarkt eher selten bis nicht ersichtlich ist.
Das, was sich an Cannabis-Blüten durch moderne Zuchtmethoden gegenüber früher stark verändert hat, dass diese heute wesentlich kompakter im Volumen wurden, es sind also mehr Wirkstoffe dichter auf gleichen Volumen vorhanden und man braucht nicht mehr so viel Material zu transportieren.
Früher war hochpotentes Haschisch deutlich mehr verbreitet, heutzutage sind es überwiegend kompakte Blüten.
Seid dem Jahr 2006 etwa, werden Cannabis-Produkte im Schwarzmarkt jedoch immer häufiger mit synthetischen Cannabinoiden, bzw. Neuen-Psychoaktiven-Stoffen (NPS) behandelt. Genau diese Stoffe können die Produkte entsprechend überhöht potenter erscheinen lassen und ein höheres Risiko bedeuten.
Der unregulierte Schwarzmarkt macht Cannabis-Produkte mangels Information und fehlender Kennzeichnung undurchschaubar.


🇬🇧 “Cannabis has gotten stronger and has more THC these days.”

That's almost like saying, "Cannabis today has higher THC levels and is therefore more unpredictable than it was in the 1970s" – or: The drugs out there have changed, they are now purer, more powerful and more dangerous, – they are lethal [#RG-2],[#74].
The media and especially the police are the ones who spread this nonsense!
The variety of varieties has only increased in recent decades. However, varieties with lower THC levels have always been and are available, the only difference being that the active ingredient content of the products on the black market is rarely or not visible.
What has changed a lot about cannabis flowers compared to the past thanks to modern breeding methods is that they are now much more compact in volume, so there are more active ingredients in the same volume and you no longer need to transport as much material.
Highly potent hashish used to be much more common, but today it is predominantly compact flowers.
Since around 2006, cannabis products on the black market have increasingly been treated with synthetic cannabinoids or new psychoactive substances (NPS). It is precisely these substances that can make the products appear excessively potent and pose a higher risk.

The unregulated black market makes cannabis products unclear due to a lack of information and labeling.

Verweise:

Erstellt am: 12.06.2022,
Bearbeitet: 19.07.2024.

Schlagwörter: Drogenmythen; Turbocannabis, Turbo-Cannabis, Turbogras, Turbo-Gras; Potenter, Potenz, Stärke; Substanzen.

Mythos #RG-2: “Turbo-Cannabis”

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:

„Cannabis weist heutzutage höhere THC Gehalte auf und ist somit unberechenbarer als in den 1970′er.“
Die Verbote gab es jedoch schon zu der Zeit und erfolgten also eindeutig unabhängig vom Risikopotenzial des Wirkstoffes!
Folgen des Verbotes sind verstärkte Verbreitung von stark potenten und kompakteren Cannabis-Sorten, die vom Schwarzmarkt wegen des geringeren Volumenbedarfes in Umlauf gebracht werden, um Transportkapazitäten einzusparen.
Mit obiger irreführenden Argumentation werden die schädlichen Folgen der Verbote als Begründung missbraucht.
Ergänzungen:
Pflanzen bestehen, neben dem Pflanzenkörper, aus einer Vielzahl Stoffe. So zum Beispiel Terpene (Ätherische Öle), Pflanzenfarbstoffe (Chlorophyll), Flavonoide und viele mehr, da sind also klare Grenzen gegeben, wie viel THC enthalten sein kann.
In früheren Zeiten hatten Cannabis-Blüten weniger Fläche, auf der sich THC befinden kann, dafür mehr luftige Hohlräume und es waren auch viel weniger Cannabis-Blüten im Umlauf.
Allerdings gab es in der Vergangenheit auch schon Haschisch mit hohem THC-Gehalt (z.B. „Schwarzen Afghane“). Haschisch war früher häufiger im Umlauf als Cannabisblüten.
Zudem muss man noch sagen, dass es verschiedene Sorten mit unterschiedlichem Gehalt an THC auch schon immer gab.
Das Volumen der Cannabis-Blüten ist durch modernere Anbaumethoden, z.B. durch Hinzufügen von Pflanzenwachstumshormonen (PGR) als Düngemittel, viel kompakter geworden. Die einzelnen Knospen wachsen dichter zu einer festeren Knolle zusammen, es finden sich dadurch mehr Wirkstoff-Anteile im Volumen.
Bei gleichem Gewicht betrachtet, hat sich der durchschnittliche Wirkstoffgehalt des von Natur gegebenen THC im Prinzip jedoch nie wirklich gravierend verändert.
Die Wirkstoffeigenschaften an sich werden seit geraumer Zeit durch die zusätzliche Anwendung synthetischer Cannabinoide (NPS) auf riskante Weise erhöht, ebenfalls um das Transportvolumen für den Schwarzmarkt zu reduzieren.
Dieses kann sich in einem regulierten Markt alles ändern und es können dann auch milde Sorten mit ausgewogenen natürlichen THC/CBD Gehalt zur Verfügung gestellt werden!

🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

„Cannabis today has higher THC levels, making it more unpredictable than it was in the 1970's.“
However, the prohibition were already in place at the time and were therefore clearly independent of the risk potential of the active ingredient!
Consequences of the prohibition are increased distribution of potent and more compact cannabis varieties, which are circulated by the black market because of the lower volume requirement in order to save transport capacities.
With the above misleading „argument“ the harmful consequences of the bans are misused as justification.
Additions:
In addition to the plant body, plants consist of a variety of substances. For example terpenes (essential oils), plant pigments (chlorophyll), flavonoids and many more, there are clear limits to how much THC can be contained.
In the old days, cannabis-buds had less surface area for THC to reside, more airy cavities, and there were also far fewer cannabis-buds in circulation.
However, in the past there has also been hashish with a high THC content (e.g. “Black Afghan”). Hashish used to be more common than cannabis-flower.
It also has to be said that there have always been different strains with different levels of THC.
The volume of cannabis-flowers has become much more compact due to more modern cultivation methods, such as adding plant growth hormones (PGR) as fertilizer. The individual buds grow closer together to form a firmer tuber, which means that there are more active ingredients in the volume.
Considered at the same weight, the average active substance content of the naturally given THC has basically never really changed significantly.
For some time now, the properties of the active substance itself have been increased in a risky way, with the additional use of synthetic cannabinoids (NPS), also in order to reduce the transport volume for the black market.
This can all change in a regulated market, and mild varieties with a balanced natural THC/CBD content can then also be made available!

Verweise:

Erstellt am: 25.07.2022,
Bearbeitet: 31.08.2023.

Schlagworte: Scheinargument (Nebelkerze)"Cannabis ist heute viel gefährlicher."; Turbocannabis, Turbogras; Potenter, Potenz, Stärke; Volumen, Kapazität, Rauminhalt; Vergleich, Zeit; Plant growth regulators (PGR) = Pflanzenwachstumsregulatoren (Hormone), Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

Mythos #74: “Polizei“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Die Drogen da draußen haben sich verändert, sie sind jetzt reiner, stärker und gefährlicher, – sie sind tödlich.“

Jedes Jahr macht die Polizei diese übertriebenen Proklamationen, bzw. öffentliche Bekanntmachungen, dämonisiert verbotene Drogen, schürt Angst und sucht Unterstützung für härtere Maßnahmen – und das seit Jahrzehnten.

Tatsächlich behauptete die US-Polizei im Jahr 1906, dass Kokain den Schwarzen Menschen übermenschliche Kraft verschaffte, und wollte schwerere Handfeuerwaffen, um die Drogen verrückten Schwarzen mit hohem Kokainkonsum zu stoppen.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“The drugs out there have changed, they are now purer, more powerful and more dangerous, – they are lethal.”

Every year police make these exaggerated proclamations, demonising banned drugs, fuelling fear and seeking support for tougher action – it’s been going on for decades.

Indeed, back in 1906 US Police claimed cocaine provided Black people with super-human strength and wanted heavier calibre handguns to stop the drug crazed Black person high on cocaine.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

{None Twitter-Tweet}.

Verweise:

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 28.04.2022.

Schlagworte: Stigmatisierung, Stigmata; Brandmarkung; Rassismus; Politik; Polizei, Polizisten, Exekutive, Ordnungshüter; Organisation; Potenter, Potenz, Stärke; Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

Mythos #20: “Testungen”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Drogentests werden Ihnen sagen, ob eine Person Drogen nimmt.“

Das Ergebnis ist aufgrund von menschlichen Fehlern, technischen Fehlern, absichtlichen und versehentlichen falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen unzuverlässig. [1].

Jemand, der einen Mohn-Brötchen isst, könnte positiv auf Opiate getestet werden. Jemand, der positiv auf Cannabis getestet wurde, hat die Droge möglicherweise an diesem Tag nicht konsumiert, aber aufgrund der Metaboliten der Substanz kann ein positives Ergebnis möglich sein, dass Cannabis vor Tagen, Wochen oder sogar Monaten konsumiert wurde.

Das Vorhandensein von (Rest) Wirkstoff-Spuren weist nicht zwingend auf eine Beeinträchtigung oder Vergiftung hin.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogentests zeigen Ihnen, ob eine Person Drogen nimmt.“

Das Ergebnis ist aufgrund menschlicher oder maschineller Fehler, absichtlicher/versehentlicher falsch positiver und falsch negativer Ergebnisse unzuverlässig. [1].

Das Existenz von Substanzen weist nicht auf eine Beeinflussung oder Intoxikation durch das Mittel hin. Cannabinoide können z.B. Wochen später festgestellt werden.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Drug testing will tell you if a person is on drugs.”

The result is unreliable due to human error, machine error, deliberate and accidental false positives and false negatives.

Someone eating a poppy seed bagel could test positive for opiates. Someone who tests positive for cannabis may not have used the drug that day, however, because of the metabolites of the drug the positive result may be detecting cannabis used days, weeks or even months ago.

Drug presence does not indicate drug impairment or intoxication.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Drug testing will tell you if a person is on drugs.”

The result is unreliable due to human or machine error, deliberate/accidental false positives & false negatives.

Drug presence does not indicate drug impairment or intoxication. Cannabis can show up weeks later. [04.11.2021,Twitter].

Verweise:

  1. "Medizin: Falsch-Positive Drogentests durch Ibuprofen und andere Substanzen", https://www.grow.de/news-detailseite/medizin-falsch-positive-drogentests-durch-ibuprofen-und-andere-substanzen (05.08.2024); "Falsch positiver Drogentest wegen Ibuprofen", https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/falsch-positiver-drogentest-wegen-ibuprofen/ (29.07.2024).

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 05.08.2024.

Schlagworte: Test, Testung, Proben, Prüfung; Opium, Opiate, Opioide, Schlafmohn, Mohn; Gebrauch, Konsum, Kraftfahrzeug, KFZ, Fahrzeug, Fahrtauglichkeit, Auto, Automobil, Motorrad, Moped, Mofa, Roller, PKW, Führerschein, Fahrtauglichkeit, Fahrtauglich, Beeinträchtigt, Beeinflussung, Beeinflusst, Straßenverkehr, Verkehr, Verkehrskontrolle, Verkehrskontrollen; Substanzen.

Mythos #18: “Kategorien”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Es gibt »harte« und »weiche« Drogen.“

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für die irreführende Kategorisierung von harten und weichen Drogen.

Während einige Substanzen im Allgemeinen für manche Menschen größere Probleme bereiten können als andere Substanzen, sind diese Verallgemeinerungen irreführend. Da die Wirkung einer Substanz (Droge) von Person zu Person je nach Set (Befinden der Person) und Setting (der Umgebung, Situation) variiert – es ist nicht nur die Substanz.

Anmerkungen:

Es gibt keine „weichen“ und „harten“ Drogen. Man könnte eher Konsumformen oder Formulierungen so einordnen. Kokain per se ist weder weich noch hart, aber Crack-Kokain birgt z.B. mehr Risiken als Mambé (Ypadú). Wirkstoff in beiden Fällen ist Kokain. [1].

Man kann höchstens sagen, dass es »harte« (hoch dosiert) und »weiche« (niedrig dosiert) Formen des Konsums gibt.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Es gibt »harte« und »weiche« Drogen.“

Es gibt keine wissenschaftlichen Nachweise für diese missverständliche Einordnung. Die Wirkung jeder Droge schwankt von Person zu Person, abhängig vom Set (der Person) und der Situation (der Umgebung) – es ist nicht nur die Substanz.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“There are »hard« and »soft« drugs.”

There is no scientific evidence underpinning the misleading categorization of hard and soft drugs. While some drugs can generally pose greater problems than other drugs to some people, – these generalizations are misleading because the impact of a drug varies from person to person depending upon the set (the person) and the setting (the environment) – it’s not just the substance.

Added notes:

There are no “soft” and “hard” drugs. One could rather classify forms of consumption or formulations in this way. Cocaine per se is neither soft nor hard, but Crack-Cocaine carries more risks than Mambé (Ypadú), for example. The active ingredient in both cases is cocaine. [1].

At most, one can say that there are »hard« (high dosages) and »soft« (low dosages) forms of consumption.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“There are »hard« & »soft« drugs.”

There is no scientific evidence to support this misleading categorisation. The impact of any drug varies from person to person, depending upon the set (the person) and the setting (the environment) – it’s not just the substance. [04.11.2021,Twitter].

Verweise:

  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Es gibt keine weichen harten Drogen...”, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1924431153768829121 (19. Mai 2025).

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 25.12.2025.

Schlagworte: Einordnung, Klassifikation, Klassifizierung; Hart, Harte Substanzen, Weich, Weiche Stoffe.

Mythos #14: “Einstiegsdroge”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

„Cannabis ist eine Einstiegsdroge, die zu Sucht und »harten« Drogen führt.“

Es stimmt nicht, dass die meisten (jungen) Erwachsenen, die Cannabis konsumiert haben, auch meistens dazu übergegangen sind, andere Drogen zu konsumieren. Weder sind sie zwingend „süchtig“ geworden, noch auf andere Drogen eingestiegen.

Viele Präsidenten der USA haben erfolgreich Cannabis ohne jeglichen Gateway-Effekt konsumiert.

Anmerkungen:

"Wäre Cannabis unter natürlicher, nicht kriminalisierter Anwendung wirklich eine Einstiegs- und Suchtdroge, dann wären schon viele traditionell Cannabis-konsumierende Völker der Weltgeschichte daran zugrunde gegangen."

Warum ist eine solche Schrittmacher-Funktion bei Alkohol, Tabak und anderen Dingen des Lebens kaum oder gar nicht gegeben? Man könnte sagen, dass es ein Einstieg in den Schwarzmarkt ist und daher auch mit anderen Substanzen in Kontakt kommen kann.

Cannabis als Droge, bzw. Substanz an sich verleitet nicht dazu, mit anderen Substanzen anzufangen oder umzusteigen, sei gesagt!

  • Die meisten Menschen, die gerne Bier trinken, steigen auch nicht zwingend (dauerhaft) auf »hochprozentige« Spirituosen um.
  • Auch Kaffeetrinker wechseln nicht generell (permanent) zu »starken« Schwarz-Tee hinüber.

Was man aber sagen kann, dass Muttermilch ein Teil des Einstieges in das Leben ist, das mit einer Abhängigkeit von körpereigenem Cannabinoid-System und dem THC nahen Anandamid steht.

Harte und Weiche Drogen:

Die Trennung zwischen „weich“ und „hart“ bei Drogen als Substanz ist wissenschaftlich gesehen völliger Unsinn. Substanzen sind weder weich (harmlos) noch hart (aggressiv) in ihrer Wirkung.

Eher gibt es weiche (niedrig dosierte) und „harte (hoch dosierte) Konsumformen bzw. Konsummuster, und die gibt es, egal ob bei Alkohol, Tabak, Kokain oder Cannabis.


    🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

    „Cannabis ist eine Einstiegsdroge, die zu Sucht und »harten« Drogen führt.“

    Unwahr, die meisten Erwachsenen, die Cannabis konsumiert haben, sind weder zu anderen Drogen gewechselt, noch sind sie „Süchtige“ geworden.

    Zahlreiche US-Präsidenten haben Cannabis erfolgreich ohne Gateway-Effekt  konsumiert.


      🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan) – Erweitert:

      “Cannabis is a gateway-drug that leads to addiction and »hard« drugs.”

      Untrue, most (young) adults have used cannabis and most have not progressed onto using other drugs, nor have they become “addicts”.

      Many Presidents of the USA all successfully used cannabis without any gateway-effect.

      Added notes:

      "If cannabis were really a gateway and addictive drug under natural, non-criminalised use, then many traditionally cannabis-consuming peoples in world history would have perished because of it."

      Why is this kind of pacemaker function hardly or not at all available with alcohol, tobacco and other things in life? People might say that it is an entry into the black market and can therefore come into contact with other substances as well.

      Cannabis as a drug, or rather substance in itself does not tempt you to start or switch to other substances, let it be said!

      • Most people who like to drink beer do not necessarily (permanently) switch to »high-proof« spirits.
      • Even coffee drinkers do not always (permanently) switch over to »strong« black tea.

      What can be said, however, is that breast-milk is part of the “entry” into life, which is associated with a dependence on the body’s own cannabinoid-system and anandamide, which is close to THC.

      Hard and Soft Drugs:

      The distinction between 'soft' and 'hard' when it comes to drugs as a substance is scientifically utter nonsense. Substances are neither soft (harmless) nor hard (aggressive) in their effect.

      Rather, there are 'soft' (low doses) and 'hard' (high doses) forms of consumption or consumption patterns, and there are, regardless of whether it's alcohol, tobacco, cocaine or cannabis.


        🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

        “Cannabis is a gateway-drug that leads to addiction and »hard« drugs.”

        Untrue, most adults have used cannabis and haven't progressed onto other drugs, nor have they become “addicts”.

        Numerous USA Presidents have successfully used cannabis without any gateway-effect. [04.11.2021,Twitter].


          Verweise:

          Erstellt am: 10.11.2021,
          Bearbeitet: 15.10.2025.

          Schlagworte: Einstiegsdrogen-, Hypothese, These, Theorie; Umstieg, Umsteigen, Wechsel; Hart, Harte Stoffe, Weich, Weiche Substanzen; Substanzgebrauchsstörung; Muttermilch, Säugetier-Milch.