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Mythos #FPS-08: “Stimulanz"

🇩🇪 „Kaffee zählt nun wirklich nicht zu den Drogen.“:

Warum nicht?
Tasse Kaffee macht leicht wach. Der reine Hauptwirkstoff (Koffein) geschnupft führt zu intensiver Stimulation.
Tasse Koka-Tee macht leicht wach. Der reine Hauptwirkstoff (Kokain) geschnupft führt zu intensiver Stimulation.
Sind Koka/Kokain auch keine Drogen? [1].
Ja, Kaffee ist eine Droge. Und reines Koffein nasal wirkt sogar noch intensiver. Aufgrund von Toleranz vergessen Menschen gerne, dass Koffein, Nikotin etc. gar nicht so unterschiedlich zu Kokain, Amphetamin etc. sind. [2].
Kaffee ist genauso wie Koka-Tee eine Droge. Der isolierte Wirkstoff, also Koffein bzw. Kokain, ist als riskanter einzustufen. Warum also Kaffee erlauben und Koka-Tee nicht? Regt beides ähnlich den Kreislauf und den Verstand an. [3].
Stimulanzen:
  • Koffein: “Die typischen Effekte des Coffeins sind die gesteigerte Aufmerksamkeit und die erhöhte Wachheit". [4].
  • Kokain: “Kokain wirkt stark antriebssteigernd. Selbstwertgefühl, Kontaktfähigkeit und Libido steigen”. [5].

Fazit:
Koffein und Kokain können beide "stimulierend", antreibend und aufputschend auf die Psyche, das Gehirn wirken. [6].
Verbote:
Kaffee war auch einmal verboten bei uns und zwar aus ähnlich absurden Gründen. Jeder Kaffee-Trinker bzw. jede Kaffee-Trinkerin sollte sich deshalb der Drogen-Legalisierungsbewegung aus Solidarität anschließen. [7].

🇬🇧 „Coffee really isn't a drug.“:

Why not?
A cup of coffee wakes you up easily. The pure main active ingredient (caffeine) snorted leads to intensive stimulation.
Cup of coca-tea makes you wake up easily. The pure main active ingredient (cocaine) snorted leads to intense stimulation.
Isn't coca/cocaine a drug[1].
Yes, coffee is a drug. And pure caffeine nasal has an even more intense effect. Due to tolerance, people tend to forget that caffeine, nicotine, etc. are not all that different from cocaine, amphetamine, etc. [2].
Coffee, like coca tea, is a drug. The isolated active ingredient, i.e. caffeine or cocaine, is classified as riskier. So why allow coffee and not coca tea? Both stimulate the circulation and the mind in a similar way. [3].
Stimulants:
  • Caffeine: “The typical effects of caffeine are increased-attention and increased-alertness”. [4].
  • Cocaine: “Cocaine has a strong performance-enhancing effect. Self-respect, sociability and libido increase”. [5].
Conclusion:
Caffeine and cocaine can both have a "stimulating", energizing and up-waking effect on the psyche, the brain. [6].
Prohibitions:
Coffee was also once banned in some countries for similarly absurd reasons. Every coffee drinker should therefore join the drug-legalization movement out of solidarity. [7].

Verweise:

  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: "Warum nicht? ...”, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1527578094365712385 (20.05.2022).
  2. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Ja, Kaffee ist ein Droge. ...“, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1543110860872220672 (02.07.2022).
  3. Dr. Pierre (Peter) Taylor: “Kaffee ist genauso wie Koka-Tee eine Droge.“, https://twitter.com/DrPTaylor/status/1724733919868678499 (15.11.2023).
  4. Coffein: “Die typischen Effekte des Coffeins ...”: https://drogen.fandom.com/de/wiki/Coffein#Psychologisch.
  5. Kokain: “Kokain wirkt stark antriebssteigernd. ...”: https://drogen.fandom.com/de/wiki/Cocain#Wirkung.
  6. “Stimulants“, https://psychonautwiki.org/wiki/Stimulants#Subjective_effects; “Caffeine“, https://psychonautwiki.org/wiki/Caffeine#Subjective_effects; “Cocaine“, https://psychonautwiki.org/wiki/Cocaine#Subjective_effects.
  7. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Kaffee war auch einmal verboten bei uns ...“, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1348271989664919552 (10.01.2021).

Erstellt am: 01.08.2023,
Bearbeitet: 08.04.2026.

Schlagworte: Definition, Einordnung, Klassifikation, Klassifizierung, Spezifizierung; Psychotrope/psychoaktive Substanz/Substanzen, Psychotropika; Pharmakologie; Gebrauch, Konsum; Substanzen; Stimulantien, Stimulanzen, Stimulanz; Amphetamine; Psychologie, Psyche; Stress; Koka-Tee; Vin-Mariani, Mariani-Wein; Mambé, Mambe, Ypadú, Ypadu; Coca-Cola.

Mythos #FPS-07: “Brauchtum”

🇩🇪 Drogen werden nur als freizeitliches Rauschmittel, ohne medizinischen Nutzen verwendet und dienen nur der Sucht-Befriedigung.:

Das ist wie, als ob man sagen würde: Der einzig geeignete Ort für die Einnahme von Drogen ist in der Medizin“ oder: „Menschen nehmen Drogen, weil sie Probleme haben oder: Alle (illegalen) Drogen sind »Rauschgift« und dienen als Betäubungsmittel.oder: „Der Konsum von Drogen schadet den Menschen.”. [#55],[#04],[#MIX-05],[#06].
„Sucht“? Die meisten Menschen, die (illegalisierte) Drogen konsumieren, haben weder eine Substanzgebrauchsstörung (SUD) noch sind sie irgendeinem „Siechtum“ (krankhafter „Sucht“ gebrauch) ausgesetzt – Was ist mit all den anderen sozialen, therapeutischen und geistig spirituellen (religiösen) Funktionen? [1].
Anmerkungen:
Von Prohibition und Reefer-Madness Propaganda beeinflusste Menschen nehmen immer noch an, dass „Freizeit-Konsumenten“ einem Siechtum (krankhaftes Konsum-Verhalten), modern ausgedrückt: einer „Sucht“ unterliegen. Daher resultiert die paradoxe Trennung (Apartheid) zwischen Patientenstatus und freizeitlichem „Genuss“-Konsum.
Erläuterung:
Was man so unter Freizeitkonsum verbucht, ist meist auch nichts anderes als eine Form der „Selbsttherapie“. Denn auch in der Freizeit können Substanzen der Förderung des gesundheitlichen „Wohlbefindens“ dienen. Sie können zum Stressabbau (Entspannung), aber auch für ein positives Chakra – Aufbau körperlicher und geistiger Energie – von Nutzen sein.
Patient: Etymologische Bedeutung des Wortes wird mit „leidend“ annähernd beschrieben – man kann „Freizeit“ versus „unter ärztlicher Begleitung“ in dem Sinne also nicht vollumfänglich voneinander trennen. [2].
Das Bedürfnis, sich zum Beispiel vom belastenden „Stress“ zu entspannen, ist häufiges Anliegen von Freizeit-Konsumenten, da das Individuum sonst „leiden“ kann – selbst Euphorie, Freude am Genuss von Substanzen kann dem gesundheitlichen „Wohlbefinden“ dienlich sein.
Auch der Freizeitkonsum dient also letztendlich dem „Wohlbefinden“, kann also auch im medizinischen Sinne positive Effekte haben. Denn wer sich psychisch wohlfühlt, steigert damit meist auch seine Abwehrkräfte.
Der Unterschied zwischen Freizeitlichem und Medizinischen Substanzgebrauch liegt im Wesentlichen darin, dass es vom Arzt oder Ärztin begleitet werden kann – aber nicht zwangsläufig muss. In einigen Fällen kann die ärztliche Betreuung jedoch wichtig sein!
Definitionen (Gesundheit):
Umgekehrt kann man eigentlich alles als medizinisches Problem identifizieren – wenn man es so sehen will. [3]:

    • Weltgesundheitsorganisation (WHO): „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ [4].
Fazit:
Naturwissenschaftlich lässt sich medizinischer und freizeitlicher Konsum nicht trennscharf differenzieren. Rechtlich gibt es aber jenen Unterschied. [5].
Einordnung:
  • Koffein (Kaffee, Energie-Drinks, etc.): Koffein gibt es neben „Freizeitlichen“ Gütern als Aufputschmittel auch in Arzneien (häufig in Kombination mit Analgetika wie Paracetamol etc.) mit möglicher medizinischer Indikation, bzw. auch um das „Wohlbefinden“ zu steigern. [6].
  • Hanf (Cannabis)Abhängig von der Cannabis-Sorte und dem momentanen Zustand des Individuums, kann Cannabis durch seine teilweise sedierenden, entspannenden und Stress abbauenden anxiolytischen (Angst- und Panik-lindernden) Eigenschaften zum „Wohlbefinden“ beitragen. In manchen Fällen können auch leicht stimulierende, belebende oder andere Effekte möglich sein. [7]. 
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum): Die stimmungsaufhellende, Anti-Depressive und Angst lösende beruhigenden Effekte z.B. gegen Stress und Schlafstörungen sind die bekanntesten unter den Wirkungen. Entzündungshemmende, antioxidative und antibakterielle Eigenschaften werden für die Haut beschrieben. Auch hier sind etliche weitere Effekte möglich. [8].

🇬🇧 “Drugs are only used as recreational intoxicants, with no medical benefit, and serve only to satisfy addiction.”:

That's like saying: The only appropriate place for taking drugs is in medicine or: People take drugs because they have problems or: All (illegal) drugs are »intoxication-poison« and serve as narcotics. or: “Taking drugs damages people.” [#55],[#04],[#MIX-05],[#06].
“Addiction”? Most people who use (illicit) drugs do not have a substance use disorder (SUD) nor are they exposed to any “sickness” (pathological “addiction” use) – What about all the other social, therapeutic, and mentally or spiritual (religious) functions? [1].'
Added Notes:
People influenced by Prohibition and Reefer Madness propaganda still assume that “recreational-consumers” are subject to infirmity (pathological consumer-behavior), or to put it in modern terms: an “addiction”. This results in the paradoxical separation (apartheid) between patient-status and recreational “pleasure” consumption.
Explanation:
What is called leisure (free-time) “recreational” consumption, is usually nothing more than a form of “self-therapy”. Substances can also serve to promote health “well-being” in leisure time. They can be useful for stress-relief (relaxation), but also for a positive chakra – building up physical and mental energy.
Patient: The etymological meaning of the word is roughly described as “suffering” – so you cannot completely separate “leisure” from “under medical supervision” in this sense. [2].
The need to relax, for example, from heavy “stress” is a frequent concern of recreational consumers, as otherwise the individual can “suffer” – even euphoria and pleasure from consuming substances can be beneficial to health “well-being”. 
The leisure-consumption ultimately also serves the “well-being”, so it can also have positive effects in the medical sense. Those who feel mentally comfortable, usually increase their immune-system defense.
The main difference between recreational and medical substance use is essentially that it can be accompanied by the doctor - but does not necessarily have to. In some cases, however, medical supervision can be important!
Definitions (Health):
Conversely, you can actually identify everything as a medical problem - if you want to see it that way. [3]:

    • World Health Organization (WHO): „Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ [4].

Conclusion:
Nature scientifically, medical and leisure consumption cannot be selective differentiated. Lawfully, however, there is that difference. [5].
Classification:
  • Caffeine (coffee, energy drinks, etc.): In addition to “recreational” goods as a stimulant, caffeine is also found in medicines (often in combination with analgesics such as paracetamol, etc.) with possible medical indications, or to promote “well-being”. [6].
  • Hemp (Cannabis)Depending on the cannabis-strain and the individual's current state of health, cannabis can contribute to "well-being" through its partially sedating, relaxing and stress-relieving anxiolytic (anxiety and panic-relieving) properties. In some cases, mildly stimulating, invigorating or other effects may also be possible. [7].
  • St John's wort (Hypericum perforatum): The mood-enhancing, anti-depressant and anxiety-relieving calming effects, e.g. against stress and sleep disorders, are the best known among the effects. Anti-inflammatory, antioxidant and antibacterial properties are described for the skin. A number of other effects are possible here too. [8].


Verweise:

Ressourcen:

  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: https://twitter.com/docsteinmetz/status/1671761239934918656 (22.06.2023).
  2. “Patient“, https://de.wiktionary.org/wiki/Patient (er-duldend, leidend); •     https://www.duden.de/rechtschreibung/Patient (Bettlägriger, Bettlägrige, Kranker, Kranke; erdulden, leiden).
  3. Stephan Schleim: https://www.reddit.com/r/weedmob/comments/1mpsugh/comment/n8mh150/ (14.08.2025).
  4. Gesundheit - Definitionen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit#Definitionen; • Verfassung der Weltgesundheitsorganisation, deutsche Übersetzung (PDF), https://fedlex.data.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1948/1015_1002_976/20200706/de/pdf-a/fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1948-1015_1002_976-20200706-de-pdf-a.pdf (6.07.2020).
  5. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: https://twitter.com/docsteinmetz/status/1894748310205870101 (26.02.2025).
  6. "Koffein - Wirkung", https://drogen.fandom.com/de/wiki/Coffein#Wirkung; • "Caffeine - Subjective effects", https://psychonautwiki.org/wiki/Caffeine#Subjective_effects.
  7. "Cannabis - Wirkung", https://drogen.fandom.com/de/wiki/Cannabis#Wirkung; • "Cannabis - Subjective effects"https://psychonautwiki.org/wiki/Cannabis#Subjective_effects.
  8. “Johanniskraut (Hypericum perforatum) - Wirkung”, https://drogen.fandom.com/de/wiki/Johanniskraut#Wirkung, • https://de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut, • https://www.johanniskraut.de; • “St John's wort (Hypericum perforatum)”, https://en.wikipedia.org/wiki/Hypericum_perforatum.
Andere Querverweise:
Etymologische Begriff-Einordnung:
  • Arzt: Mediziner, Heilpraktiker, Heilkundiger; Doktor [1. lat.: „medicus“; 2. lat.: „archiater“; Anlehnungen: „Arznei“; nicht verzeichnet: „Arzneirist“ {W.A.SCH.} = Mediziner, der Arzneien verordnet = abwertend: „Quacksalber“].

Erstellt am: 24. Jun. 2023,
Bearbeitet: 02. Apr. 2026.

Schlagworte: Genuss, Konsum, Nutzung, Benutzung; Sitten und Gebräuche, Tradition; Chakren, Chakra, Energie-Aufladung, Yoga; Sucht-Befriedigung; falscher Gebrauch, Missbrauch, missbräuchliche Verwendung, Zweckentfremdung; Gemütslage, Stimmung; Vorurteil, Stigmata, Stigmatisierung, Brandmarkung; Substanzen; Patienten, Leidender, Leidende; Wohlbefinden, Sinnesfreuden; Prävention, Vorsorge; Brauchtum, Gebräuche, Brauchtum.

Mythos #OGB: “Zwecke”

🇩🇪 Version inspiriert von: „Dr. med. Oliver Gero Bosch“:

„Drogen sind keine Medizin.“

Wann ist eine Substanz Heilmittel, wann lediglich Droge?
Droge oder Medikament – das sind vor allen Dingen Sprachregelungen und es sind politische Regelungen. Den Substanzen sind weder gut noch böse, sondern sie können helfen oder schädigen, je nach Kontext. [1].
Als Drogen werden (ursprünglich) biologische Stoffe, in erster Linie Pflanzen, Pilze und Tiere oder Teile derselben bezeichnet, die der Herstellung von Arzneimitteln als auch Genussmitteln, die dem Wohlbefinden und der Gesundheit dienlich sein können und zumeist durch Trocknung konserviert sind.
Anmerkungen:
Wenn jemand Morphin-Tabletten mit Rezept nimmt, dann nimmt er keine Drogen und ohne Rezept schon? Dem Morphin-Molekül ist das Blattpapier ziemlich egal und den Opioid-Rezeptoren auch. [2].

🇬🇧 Version inspired by: „Dr. med. Oliver Gero Bosch“:

„Drugs are not medicine.

When is a substance a remedy, when just a drug?
Drug or medicament – above all, these are language regulations, and they are political regulations. The substances are neither good nor bad, but they can help or harm, depending on the context.
Drugs are (originally) biological substances, primarily plants, fungi and animals or parts thereof, which are used in the production of medicines and pleasure that can be beneficial to well-being and health and are mostly preserved by drying.
Added Notes: 
If someone takes morphine tablets with a prescription, then they are not taking drugs and without a prescription they are? The morphine molecule doesn't care much about the sheet of paper and neither do the opioid receptors. [2].

Verweise:

  1. Drogen als Medikamente: Wie LSD, Psilocybin und GHB heilen könnten (26.04.2021) | Doku | Einstein | SRF Wissen“Droge oder Medikament ...“ (ab Minute 27:14); Dr. med. Oliver Gero Bosch, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrische Universitätsklinik Zürich (Schweiz).
  2. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: "Wenn jemand Morphin [...]" (17. Jan. 2023).

Erstellt am: 31.10.2022,
Bearbeitet: 15.01.2026.

Schlagworte: Einordnung, Klassifikation, Klassifizierung, Bestimmung, Spezifizierung; Sinn und Zweck, Verwendungszweck, Funktion, Funktionen; Nutzen, Eignung; Wohlbefinden, Wohlbehagen, Wohlsein; Gebrauch, Konsum; Heilmittel, Medizin, Arznei.

Mythos #RG-5: “Vielfalt”

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:

„Das Volk benötigt keine weitere Droge neben Tabak und Alkohol.“

Diese Vorstellung ist nichts weiter als ein Beweis für eine unverhältnismäßige Realitätsverweigerung.

Cannabis-Konsum hat sich schon lange überall auf der Welt bewährt. Neben Alkohol, Tabak und Koffein-Getränken, ist Cannabis eine der begehrtesten psychoaktiven Substanzen, dass sich daran etwas ändern wird, ist derzeit eher unwahrscheinlich. Erst recht nicht durch Verbote und den damit einhergehenden Krieg gegen Konsumenten.

Erweitert:

Vielfalt kann eine deutliche Bereicherung vermögen. Weshalb sollen also nicht auch andere Drogen eine solche Bereicherung sein, denn nicht jeder möchte Tabak und/oder Alkohol konsumieren.

🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

The people don't need any other drugs besides tobacco and alcohol.“

This notion is nothing more than evidence of a disproportionate denial of reality.

Cannabis use has long been proven all over the world. Alongside alcohol, tobacco and caffeine drinks, cannabis is one of the most sought-after psychoactive substances, and it is currently unlikely that this will change. Especially not through bans and the associated war against consumers.

Advanced:

Diversity can be a significant enrichment. So why shouldn't other drugs also be such an enrichment, because not everyone wants to consume tobacco and/or alcohol.

Verweise:

Erstellt am: 26.07.2022,
Bearbeitet: 05.10.2022.

SchlagworteNebelkerze (Scheinargument)Bedarf, Notwendigkeit; Dritte Droge; Zigaretten, Hanf, Bier, Wein, Kaffee, schwarzer Tee, Cola; Abwechslung, Diversität, Vielfältigkeit; Gesellschaft; Gleichberechtigung, Gleichheit, Chancengleichheit, Menschenrechte; Respekt, Respektierung; Gebrauch, Konsum; Substanzen.

Mythos #RG-1: “Selbstschädigung”

🇩🇪 Version »Neufassung« – Inspiriert durch: „Dr. Raphael Gaßmann“:

„Cannabis ist gefährlich.“

Stimmt genau. Alle psychoaktiven Substanzen weisen im Prinzip Risiken aus, wenn auch in ungleichem Umfang. Aber das soll nicht die entscheidende Frage und schon gar keine stichhaltige Begründung für Repression (Unterdrückung) sein.
Alkohol ist ebenfalls gefährlich. Das Cannabis-Verbot ist jedoch genauso gründlich gescheitert, wie die Alkoholverbote von 1920 bis 1933 in den USA.
Der Cannabis-Konsum bewegt sich hauptsächlich im Bereich der Selbstschädigung, im Gegensatz zum Alkohol, der bei hohem Konsum auch schon mal zu Fremdschädigungen durch aggressive Verhaltensmuster führen kann. Aus guten Gründen ist in demokratischen Sozialstrukturen ein selbstzerstörerisches Verhalten jedoch mehrheitlich legitim.
Cannabis-Konsumenten in Deutschland können allgemein nur wegen der inquisitorischen Konstruktion verfolgt werden. Der Cannabis-Konsum ist zwar nicht strafbar, jeder Konsum ist aber mehr oder weniger zwangsläufig mit dem Besitz der Substanz verbunden.

Ergänzungen:

Spezifische Risiken bergen sich in allen möglichen Rauschmitteln, die körperliche, geistige, mentale und soziale Funktionen beeinflussen – so auch Cannabis.

Diese Risiken zu verhindern und zu verringern, sollte zu den vorrangigen Zielen der Drogenpolitik gehören. Aber nicht die Schaffung neuer Risiken durch Substanz-Verbote, die zu gesellschaftlichen Katastrophen führen kann, bis hin zu lebensbedrohlichen Streckmittel und der Ausbreitung von synthetischen Cannabinoiden, bzw. Neuen-Psychoaktiven-Substanzen (NPS).

🇬🇧 Version aus der 🇩🇪 »Neufassung«:

„Cannabis is dangerous.“

Exactly. In principle, all psychoactive substances have risks, albeit to an unequal extent. But that should not be the decisive question and certainly not a valid justification for repression (oppression).
Alcohol is also dangerous. However, the cannabis ban failed just as thoroughly as the alcohol-prohibition from 1920 to 1933 in the USA.
Cannabis consumption is mainly in the area of ​​self-harm, in contrast to alcohol, which, if consumed in large quantities, can sometimes lead to damage to others through aggressive behavior patterns. For good reasons, however, self-destructive behavior is mostly legitimate in democratic social structures.
Cannabis users in Germany can generally only be prosecuted because of the inquisitorial construction. While cannabis use is not a criminal offence, all use more or less inevitably involves possession of the substance.

Additions:

Specific risks are inherent in all kinds of intoxicants that affect physical, intellectual, mental and social functioning, including cannabis.
Preventing and reducing these risks should be a priority in drug policy. But not the creation of new risks through substance bans, which can lead to social catastrophes, up to life-threatening cutting agents and the spread of synthetic cannabinoids or new-psychoactive-substances (NPS).

Verweise:

Erstellt am: 29.06.2022,
Bearbeitet: 30.09.2022.

Schlagworte: Scheinargument (Nebelkerze); Selbstverletzung, Selbstzerstörung, Selbstzerstörerisch; Verhaltensmuster, Verhaltensweisen; Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit, Menschenrechte; Schädlichkeit, Schaden; Prohibition, Verbote, Inquisition; Gebrauch, Konsum; Droge, Drogen, Substanzen.

Mythos #73: “Spritzentausch”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

„Nadelaustausch fördert das Injizieren von Drogen.“

Trotz fehlender Beweise dafür, dass Nadelaustauschprogramme (NEP’s) zu einem Anstieg des Drogen-Konsums mit Injektion führen, gibt es immer noch Bedenken hinsichtlich der Förderung eines erhöhten Injektion-Verhaltens mit NEP’s. Studien-Ergebnisse unterstützen nicht die Hypothese, dass NEP’s einen Anstieg des intravenösen Drogen-Konsums verursachen. [1].

Anmerkungen:

Weder beaufsichtigte Injektionsstellen, Drogenkonsum-Räume mit optionaler Beratung, noch Nadeltausch oder Drogen-Prüfung (Drug-Checking) fördern den Konsum von Drogen. [2].

Regelmäßiger Wechsel von Nadel- und Spritzen-Besteck, hilft Schäden durch „verunreinigte“ Instrumente zu verringern. Es kann auch hilfreich sein, bei jedem Eingriff niedrige Dosierungen zu injizieren und das Risiko einer „Überdosierung“ zu minimieren.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Needle exchanges encourage drug injecting.”

There is no evidence to support this – see evidence from a randomised controlled trial: [1].

Added Notes:

Neither supervised injection-sites, drug-use-rooms with optional counselling, needle exchange, or drug-checking promote drug use. [2].

Fregularly changing needle and syringe-sets helps reduce damage from ‘contaminated’ instruments. It can also be helpful to inject low dosages for each procedure and minimize the risk of 'overdosing'.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

{None Twitter-Tweet}.

Verweise:

  1. Journal: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12794555 (”Needle exchange and injection drug use frequency”; 2003-06-01).
  2. Profil: Dr. Fabian Pitter Steinmetz [Ab: 11.12.2020] (ehem.: “Dr. Pierre Tailleur” bis 11.12.2020). * Faden: “Please read all my comments ...” [20.01.2020,Twiter]. * “Man kann viel machen ...” [30.08.2019,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 28.04.2022.

Schlagworte: Einen Druck setzen; Drücken; Spritzen, Spritze; Injektionen; Injektionsspritzen, Pumpen; Nadelbörsen, Nadelaustausch, Nadelaustauschbörse, Nadeltauschbörsen; Opium, Opiate, Opioide; Heroin (Diamorphin, Diacetylmorphin), Morphin, Schlafmohn, Mohn; Gebrauch, Konsum, Substanzen.

Mythos #71: “Support”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Die Leute sind nicht bereit, den Konsum von Freizeitdrogen zu unterstützen.“

Das ist absoluter Unsinn, denn der weit verbreitete Konsum von psychoaktiven Drogen zeichnet bereits jedes gesellschaftliche Ereignis, jede Versammlung und jeden Anlass. Fast jeder beginnt den Tag mit einem stimulierenden Hit.

Wir alle nehmen Drogen.

☕ 🍵 🍷 🍸 🍺 🚬 💊 💉 🧂 🍫 🍬 🥦 🌿 🌱 🌵 🍄

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Die Menschen sind nicht bereit, den Gebrauch von Freizeitdrogen zu fördern.“

Das ist kompletter Unfug, denn der weitverbreitete Gebrauch von psychoaktiven Drogen zeigt bereits jedes gesellschaftliche Geschehen, jede Zusammenkunft und jeden Gelegenheit. Fast jeder startet den Tag mit einem aufputschenden Hit.

Wir alle verwenden Drogen.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“People are not ready to support recreational drug taking.”

This is absolute nonsense because widespread use of psychoactive drugs already lubricates every social event, gathering and occasion. Almost everyone starts the day with a stimulant hit.

We all use drugs.

☕ 🍵 🍷 🍸 🍺 🚬 💊 💉 🧂 🍫 🍬 🥦 🌿 🌱 🌵 🍄

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“People are not ready to support recreational drug taking.”

This is absolute nonsense because widespread use of psychoactive drugs already lubricates every social event, gathering and occasion. Almost everyone starts the day with a stimulant hit. We all use drugs. [13.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 20.04.2022.

Schlagworte: Substanzen; Kaffee, Schwarzer Tee, Cola, Koffein, Coffein; Tabak (Zigaretten), Nikotin; Gebrauch, Konsum.

Mythos #70: “Erlaubnisse”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung« (Erweitert):

„Wir dulden keinen Drogenkonsum.“

Dieser Satz wird oft von jemandem hinzugefügt, der sich für Schadensminimierung oder Drogenreform einsetzt. Es ist Verbotspropaganda, die unwissentlich die groteske Vorstellung einer drogenfreien Welt unterstützt.

Warum sollte jemand erklären wollen, dass er es nicht duldet, den Tag mit einem Kaffee zu beginnen, Champagner auf Hochzeiten zu trinken. Es nicht duldet, wenn Menschen Schmerzmittel nehmen, wenn sie Schmerzen haben.

Dulden Sie es nicht, wenn Menschen eine Flasche Wein mit Freunden teilen?

Anmerkungen:

Alle Menschen nehmen Drogen. Manche nennen sie Genussmittel oder Medikamente, aber dennoch nehmen alle Menschen Drogen. Strafrecht ist hier völlig fehl am Platz, aufgrund von ethischen und real-politischen Aspekten. Verbote verhindern keine Überdosierungen oder Abhängigkeiten. [1].

☕ 🍵 🍷 🍸 🍺 🚬 💊 💉 🧂 🍫 🍬 🥦 🌿 🌱 🌵 🍄

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Wir tolerieren keinen Drogenkonsum.“

Dieser Satz wird oft von einer Person beigefügt, der sich für Schadensminderung oder Drogenreform einsetzt, um Gegner zu besänftigen. Es ist Propaganda für Prohibition, die unwissentlich die absurde und unergründliche Auffassung einer Welt ohne drogen befürwortet.

Weshalb sollte irgendjemand verkünden wollen, dass er es nicht toleriert, wenn man den Tag mit einem Kaffee anfängt, dass man bei Hochzeiten keinen Champagner trinkt, dass man keine Schmerzmittel nimmt, wenn man Schmerzen hat, und dass man mit Freunden keine Weinflasche öffnet?

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan) – Extended:

“We do not condone drug use.”

This sentence is often added by someone promoting harm reduction or drug reform. It’s prohibition propaganda speak that unwittingly lends support to the grotesque notion of a drug-free world.

Why would anyone wish to proclaim they don’t condone people starting the day with a coffee, don’t condone drinking champagne at weddings, don’t condone people taking painkillers when in pain.

You don’t condone people opening a bottle of wine with friends?

Added Notes:

All people take drugs. Some call them enjoyment-application or medications, but nevertheless all people take drugs. Criminal law is completely out of place here, due to ethical and real-political aspects. Prohibitions do not prevent overdoses or addictions. [1].

☕ 🍵 🍷 🍸 🍺 🚬 💊 💉 🧂 🍫 🍬 🥦 🌿 🌱 🌵 🍄

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“We do not condone drug use.”

This sentence is often added by someone promoting harm reduction or drug reform, seeking to appease objectors. It’s prohibition propaganda speak that unwittingly lends support to the grotesque and unfathomable notion of a drug-free world. [13.11.2021,Twitter].

Why would anyone wish to proclaim they don’t condone people starting the day with a coffee, don’t condone drinking champagne at weddings, don’t condone people taking painkillers when in pain, don’t condone people opening a bottle of wine with friends? [13.11.2021,Twitter].

Verweise:
  1. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: “Alle Menschen nehmen #Drogen [...]”, https://twitter.com/docsteinmetz/status/1715262865093910975 (20.10.2023).

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 28.06.2025.

Schlagworte: Erlaubnis, Recht, Zustimmung; Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit; Duldung; Toleranz; Welt von Drogen befreien; Drogenfreie Welt; Drogenfrei; Bestimmung; Gebrauch, Konsum, Substanzen.

Mythos #67: “Entziehung“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Abstinenz ist, wenn jemand aufgehört hat, Drogen zu nehmen.“

Diese Aussage stellt Drogen so homogen (einheitlich) dar, als ob alle Drogen irgendwie ähnliche Eigenschaften, Gefahren und Risiken hätten.

Abstinenz ist, wenn eine Person die Einnahme einer Droge, die ihr Schwierigkeiten bereitet hat, vollständig aufgibt.

Wenn eine Person ein Problem mit der Droge „a“ hatte, gibt es keinen Grund, warum sie unbedingt auf die Droge „x“, „y“ oder „z“ oder sogar auf jede psychoaktive Substanz der Welt verzichten sollte.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Enthaltsamkeit ist, wenn jemand auf Drogen verzichtet.“

Diese Behauptung stellt Drogen fälschlicherweise als identisch dar, als ob alle Substanzen ähnliche Merkmale, Gefahren und Risiken besitzen.

Nein, Enthaltsamkeit ist, wenn ein Mensch aufhört, die Droge zu nehmen, die ihr Probleme bereitet hat.

Wenn ein Mensch ein Problem mit Droge „a“ hatte, gibt es keinen logischen Grund, warum sie zwingend auf jede andere (verbotene) psychoaktive Substanz entsagen sollte, aber staatlich zugelassene psychoaktive Drogen wie Koffein, Valium, Tabak, Ritalin oder Alkohol verwenden sollte.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Abstinence is when someone has stopped using drugs.”

This statement presents drugs as homogenous, as if somehow all drugs possess similar properties, dangers and risk.

Abstinence is when a person gives up completely from using a drug that was causing them difficulties.

If a person had an issue with drug ‘a’ there is no reason why they should necessarily abstain from drug ‘x’, ‘y’ or ‘z’, or indeed every psycho-active substance on earth.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Abstinence is when someone gives up drugs.”

This statement wrongly presents drugs as homogenous, as if  all drugs possess similar properties, dangers & risk. No, abstinence is when a person stops using the drug that was causing them difficulties. [13.11.2021,Twitter].

If a person had an issue with drug “a” there is no logical reason why they should necessarily abstain from every other (banned) psychoactive substance, but be permitted to use state approved psychoactive drugs such as caffeine, valium, tobacco, ritalin or alcohol. [13.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 17.06.2022.

Schlagworte: Askese, Enthaltung, Entsagung, Entzug, Verzicht; Gleichberechtigung, Menschenrechte, Chancengleichheit, Gleichheit; Gebrauch, Konsum, Substanzen.

Mythos #55: “Gebräuche”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Der einzig geeignete Ort für die Einnahme von Drogen ist in der Medizin.“ 

Das ist wie, als ob man sagen würde: „Der Konsum von Drogen schadet den Menschen.”, oder: Drogen werden nur als freizeitliches Rauschmittel, ohne medizinischen Nutzen verwendet und dienen nur der Sucht-Befriedigung“. [#JB-06],[#FPS-7].

Eine Position, die Sie für sich selbst einnehmen könnten, aber nicht die, die Sie anderen aufzwingen können.

Es ist eine extreme Position, die bedeuten würde, dass kein Tee, Kaffee, Schokolade, Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke, Süßigkeiten oder Kuchen, die meisten Frühstückszerealien und vieles andere konsumiert werden darf. Als würde man sagen, dass der einzig akzeptable Grund für den Verzehr von Lebensmitteln darin besteht, uns gesund zu halten.

Genuss, Entspannung, Energie tanken, Schläfrigkeit oder die Verbesserung unserer Sinne sind keine unangemessenen Motivationen, Nahrung oder Substanzen zu sich zu nehmen. 

Anmerkungen:

Die Wirkung der Cannabispflanze in einen klar medizinischen und nicht-medizinischen Gebrauch zu trennen, ist ein engagiertes politisches, sozusagen “künstliches” Bestreben, das sich weit von der Natur und realen Kultur, dem menschlichen Gebrauch, entfernt. [1]. 

Wenn jemand Cannabis mit Rezept nimmt, dann nimmt er keine Drogen und ohne Rezept schon? Den Molekülen ist das Blattpapier ziemlich egal und den Cannabinoid-Rezeptoren auch! [2].

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Drogen sind nur für die Medizin da.“

Es ist, als würde man sagen, dass wir Nahrung nur konsumieren sollten, um uns gesund zu halten. Genuss, Entspannung, Steigerung der Energie, Einschlafen oder Verbesserung unserer Sinne sind keine unzumutbaren Beweggründe für die Einnahme von Nahrung oder Drogen.


🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“The only appropriate place for taking drugs is in medicine.”

That's like saying: “Taking drugs damages people.” or: Drugs are only used as recreational intoxicants, with no medical benefit, and serve only to satisfy addiction[#JB-06],[#FPS-07].

It is a position you could hold for yourself, but not one you have any right to impose on others.

It’s an extreme position that would mean no tea, coffee, chocolate, alcohol, fizzy drinks, sweets or cakes, most breakfast cereals etc (avoiding the drugs; alcohol, caffeine and sugar). It’s akin to saying the only acceptable reason for consuming food is to keep us healthy.

Pleasure, relaxing, getting more energy, feeling sleepy or enhancing our senses are not unreasonable motivations for taking food or substances.

Added Notes:

Separating the effects of the cannabis plant into clearly medical and non-medical uses, is a committed political, so to speak “artificial” endeavor, that is far removed from nature, real culture and human use. [1]. 

If someone takes cannabis with a prescription, then he does not take drugs and without a prescription he does? The molecules don't really care about the sheet paper, and neither do the cannabinoid receptors! [2].

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Drugs are only for medicine.”

It's like saying we should only consume food to make us healthy. Pleasure, relaxing, increasing energy, getting to sleep or enhancing our senses are not unreasonable motivations for taking food or drugs. [12.11.2021,Twitter].


    Verweise:

    1. CDU/CSU-Parteitag Special: Die Union will die Rekriminalisierung von Cannabisgebrauchenden… (21.02.2026) – Drogenpolitik Briefing von Philine Edbauer (Steady).
    2. Dr. Fabian Pitter Steinmetz: "Wenn jemand … mit Rezept nimmt, …" (17. Jan. 2023) – Twitter.

    Erstellt am: 10.11.2021,
    Bearbeitet: 24.05.2026.

    Schlagworte: Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit; Würdigung, Akzeptanz, Anerkennung; Gebrauch, Gebräuche, Brauchtum; Konsum; Heilmittel, Medizin, Arznei; Substanzen.

    Mythos #53: “Würdigung“

    🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

    „Die Gesellschaft muss lernen, den Drogenkonsum zu akzeptieren.“

    Angesichts des riesigen Angebots an Alkohol-, Tabak- und Koffein-Produkten in Kombination mit dem ständig wachsenden Angebot an Arzneimitteln besteht kein Zweifel, dass die Gesellschaft den Drogenkonsum bereits akzeptiert, befürwortet und anwirbt – sogar täglich!

    Die Aussage ist also irreführend und trägt zu dem falschen Denken bei, das legale Substanzen nicht als „Drogen“-Konsum anerkennt. Die Gesellschaft muss lernen zu verstehen, dass wir innerhalb einer Drogen-Ideologie und Trennung (Apartheid) agieren, bzw. handeln.

    🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

    „Die Gesellschaft muss lernen, Drogenkonsum anzuerkennen.“

    Mit dem großen Angebot an Alkohol-, Tabak- und Koffein-Produkten, verbunden mit dem ständig zunehmenden Angebot an pharmazeutischen Drogen, gibt es keine Bedenken, dass die Gesellschaft Drogen bereits annimmt, unterstützt und sich damit beschäftigt – sogar auf täglicher Basis!

    🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

    “Society needs to learn to accept drug use.”

    With the massive range of alcohol, tobacco and caffeine products available, combined with the ever-increasing range of pharmaceutical drugs, there is no doubt society already accepts, embraces and engages in drug use – on a daily basis!

    So this statement is misleading and feeds into the faulty thinking that fails to acknowledge legal substances as “drug” use. Society needs to learn to understand we are operating within a drug apartheid.

    🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

    “Society needs to learn to accept drug use.”

    With the massive range of alcohol, tobacco & caffeine products, combined with the ever-increasing range of pharmaceutical drugs, there is no doubt society already accepts, embraces & engages in drug use – on a daily basis! [12.11.2021,Twitter].

    Erstellt am: 10.11.2021,
    Bearbeitet: 12.04.2022.

    Schlagwörter: Respektierung, Respekt; Entstigmatisierung; Gebrauch, Konsum; Substanzen.

    Mythos #50: “Notwendigkeit”

    🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

    Ohne Drogen wäre die Welt ein besserer Ort.“

    Medikamente (Drogen) sind lebenswichtig in der Medizin und Schmerzlinderung, sie sind auch wichtig zum Entspannen, Schlafen, Geselligkeit, Energiespenden, freier denken, kreativ und künstlerisch sein. Zu diesen Zwecken werden täglich die legalen Drogen Alkohol, Koffein und Tabak konsumiert, obwohl andere (derzeit illegale) Drogen genauso sicher und gut geeignet sein können.

    🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

    „Ohne Drogen wäre die Welt ein wertvollerer Ort.“

    Das ist eine seltsame Idee – Legale und sogar verbotene Drogen sind in der Medizin und Schmerzlinderung notwendig, sie sind wichtig zum Beruhigen, Schlafen, Geselligkeit, Kraft geben, offenes denken, erfinderisch und künstlerisch sein.

    🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

    “The world would be a better place without drugs.”

    Drugs are vital in medicine and pain relief, they are also important for relaxing, sleeping, socialising, providing energy, thinking laterally, creatively and artistically. Legal drugs alcohol, caffeine and tobacco are used for these purposes every day, although other (currently illegal) drugs might be safer and better suited.

    🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

    “The world would be a better place without drugs.”

    This is a bizarre idea. – Legal and indeed banned drugs are vital in medicine & pain relief, they are important for relaxing, sleeping, socializing, providing energy, thinking laterally, creatively and artistically. [12.11.2021,Twitter].

    Erstellt am: 10.11.2021,
    Bearbeitet: 09.04.2022.

    Schlagworte: Welt von Drogen befreien; Drogenfreie Welt; Drogenfrei; Drug-Free World; Gebrauch, Konsum; Arznei, Medikamente, Medizin; Substanzen.