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Mythos #75: “Humanismus“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Die einzigen Leute, die für die Legalisierung von Drogen argumentieren, sind »Drogen«-Konsumenten.“

Das stimmt einfach nicht.

Es gibt durchaus Menschen, die noch nie eine verbotene Droge konsumierten und trotzdem möchten, dass Besitz, Anbau und Produktion aller Drogen für den persönlichen Gebrauch legal sind!

Viele Menschen, wollen einfach nur die unnötigen Todesfälle, Gemetzel und Schäden, die durch das Drogenverbot verursacht wurden, beenden.

Anmerkungen:

Oftmals sind es die eigenen Familienkreise, Geschwister, Verwandte und Freundeskreise, sowie eine Reihe von Organisationen und Verbände, die sich für die Menschenwürde und Menschenrechte aussprechen. Diese wollen das Leid jener Drogen Konsumeierenden nicht länger ertragen und setzen sich deshalb für Entstigmatisierung, Entkriminalisierung und vernunftbasierte Drogen-Regulierungen ein.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“The only people arguing to legalise drugs are ‘drug’ users.”

That’s simply not true.

I (Julian Buchanan) for one, have never used a banned drug and I want possession, cultivation and production of all drugs for personal use to be legal! Lots of people, like me, simply want to end the needless deaths, carnage and damage caused by drug prohibition.

Added Notes:

It is often one's own family circles, brothers and sisters, relatives and circles of friends, as well as a number of organizations and associations that speak out for human dignity and human rights. They no longer want to endure the suffering of those drug users and therefore advocate destigmatization, decriminalization and reason-based drug regulations.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

{None Twitter-Tweet}.

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 02.05.2022.

Schlagworte: Gegen den Drogenkrieg, Prohibition und Repression; Menschlichkeit, Humanität; Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit; Familie, Freunde, Kollegen, Mitbürger, Mitmenschen, Vereine; Substanzen.

Mythos #74: “Polizei“

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Die Drogen da draußen haben sich verändert, sie sind jetzt reiner, stärker und gefährlicher, – sie sind tödlich.“

Jedes Jahr macht die Polizei diese übertriebenen Proklamationen, bzw. öffentliche Bekanntmachungen, dämonisiert verbotene Drogen, schürt Angst und sucht Unterstützung für härtere Maßnahmen – und das seit Jahrzehnten.

Tatsächlich behauptete die US-Polizei im Jahr 1906, dass Kokain den Schwarzen Menschen übermenschliche Kraft verschaffte, und wollte schwerere Handfeuerwaffen, um die Drogen verrückten Schwarzen mit hohem Kokainkonsum zu stoppen.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“The drugs out there have changed, they are now purer, more powerful and more dangerous, – they are lethal.”

Every year police make these exaggerated proclamations, demonising banned drugs, fuelling fear and seeking support for tougher action – it’s been going on for decades.

Indeed, back in 1906 US Police claimed cocaine provided Black people with super-human strength and wanted heavier calibre handguns to stop the drug crazed Black person high on cocaine.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

{None Twitter-Tweet}.

Verweise:

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 28.04.2022.

Schlagworte: Stigmatisierung, Stigmata; Brandmarkung; Rassismus; Politik; Polizei, Polizisten, Exekutive, Ordnungshüter; Organisation; Potenter, Potenz, Stärke; Dramatisierung, Übertreibung; Substanzen.

Mythos #47: “Regulierung”

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Urfassung«:

„Jeder Drogentod ist ein weiterer Beweis für die Gefahren von Drogen.“

Die meisten Drogentoten sind ein Nebenprodukt der drakonischen Drogenpolitik.

Dem kann durch eine Kombination aus Entkriminalisierung, Legalisierung, Naloxon (Antidot/Gegenmittel) Verteilung, sichererer Aufklärung über den Drogenkonsum, Heroin gestützten Behandlungen (oder Substitution/Ersatzstoff Vergabe), Drogenkontrollsets, Drogenkonsumräumen entgegengewirkt werden. Diese könnten zudem durch weniger Intoleranz und Stigmatisierung vermieden werden.

Unsere derzeitige Drogenpolitik bringt Menschen um.

🇩🇪 Version aus der 🇬🇧 »Tweet-Fassung«:

„Jeder Drogentote ist ein Beweis für die Risiken von Drogen.“

Nein, die meisten Drogentoten gehen auf die Anti-Drogen-Politik zurück. Todesfälle könnten durch ein Zusammenspiel aus Entkriminalisierung, Legalisierung, Gegengifte, Ersatzverschreibung, Drogen-Prüfung, Drogen-Konsumräumen etc. vermieden werden.

🇬🇧 Urfassung (Julian Buchanan):

“Every drug death is further evidence of the dangers of drugs.”

Most drug deaths are a by-product of Draconian drug policy that could be avoided by a combination of decriminalization, legalization, naloxone distribution, safer drug use education, heroin-assisted treatments, drug checking kits, drug consumption rooms and less intolerance and stigma.

Our drug policies are killing people.

🇬🇧 Tweet-Fassung (Julian Buchanan):

“Every drug death is evidence of the danger of drugs.”

No, most drug deaths arise from anti-drug policies. Deaths could be avoided by a combination of decriminalisation, legalisation, naloxone, substitute prescribing, drug checking, drug consumption rooms etc. [08.11.2021,Twitter].

Erstellt am: 10.11.2021,
Bearbeitet: 08.04.2022.

Schlagworte: Drogenkrieg, Politik, Prohibition, Verbote; Auswirkungen; Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Gleichheit, Menschenrechte; Würdigung (Respektierung); Akzeptanz, Anerkennung; Prävention, Vorsorge; Substanzen.